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Mit Android 4.4 drucken - das gibt es zu beachten

05.08.2014 | 11:31 Uhr |

Bisher verlangte Android eine App für Google Cloud Print, um Dokumente oder Fotos vom Smartphone oder Tablet zum Drucker zu senden. Seit Android 4.4 (Kitkat) ist die Druckfunktion in das Betriebssystem integriert. Nun kann das Mobilgerät direkt aus einer Anwendung drucken. Lesen Sie, was Sie dabei beachten sollten.

Das muss der Drucker können: Grundsätzlich muss der Drucker Google Cloud Print unterstützen und dort registriert sein. Das erledigen Sie entweder, indem der Drucker über USB oder Ethernet an einem Rechner mit Internetzugang hängt, oder der Drucker selbst ist Cloud-fähig. Das gilt für viele aktuelle Modelle. Dann geht er ohne Rechner ins Internet und lässt sich bei Google Cloud Print anmelden. Wählen Sie dazu im Display-Menü den Punkt „Webservice“. In beiden Fällen brauchen Sie ein Google-Konto.

Voreinstellungen am Mobilgerät: Gehen Sie in den Einstellungen von Smartphone oder Tablet auf „Drucken“, tippen Sie auf „Cloud Print“ und aktivieren Sie den Dienst, wenn er noch nicht aktiv ist. Jetzt sehen Sie die verfügbaren Drucker. Wählen Sie Ihr Modell aus. Haben Sie einen Drucker von HP, können Sie das HP-Druckdienst-Plug-in aktivieren. Es ist etwa beim Google Nexus 7 in Android 4.4 integriert. Wenn Sie auf das Symbol tippen, zeigt es die verfügbaren HP-Geräte an. Dann verwenden Sie statt Google Cloud Print den HP-Dienst E-Print.

Aus der Anwendung drucken: Da die Funktion im Betriebssystem integriert ist, können Sie direkt aus der App drucken. Beim Chrome-Browser oder der Galerie erscheint nun im Menü die Funktion „Drucken“. Tippen Sie darauf und wählen Sie „Drucken“ statt „Als PDF speichern“. Sie können die Anzahl, Hoch- und Querformat, Farbe oder Schwarzweiß und die Papiergröße definieren.

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