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Mit diesen neuen 360-Kameras spannende Aufnahmen machen

15.08.2016 | 13:15 Uhr |

Mittlerweile sind es nicht mehr nur die Standalone-Kameras, die 360-Grad-Fotos machen können.

Wer bis vor Kurzem 360-Grad-Fotos anfertigen wollte, der musste hierzu Einzelbilder anfertigen und diese mittels Software zusammensetzen. Auf der CES 2016 wurde mit dem Yezz Sfera das erste Smartphone mit 360-Grad-Kamera vorgestellt. Deutlich häufiger sind da Stand-alone-Kameras zu finden, die die Rundumschau über Spezialobjektive bewerkstelligen – mit nur einem Knopfdruck. Die erste dieser 360-Grad-Kameras war die Ricoh Theta , die das Unternehmen auf der Photokina 2014 vorgestellt hat. Diese nimmt über zwei Fisheye-Objektive Fotos und Videos mit Rundumblick auf. Zur IFA ein Jahr später folgte die Theta S, die unter anderem mehr Speicher, eine Micro-HDMI-Buchse und Live-Streaming bietet. Auch Kodak brachte im Jahr 2014 mit der Pixpro SP360 seine erste 360-Grad-Kamera auf den Markt. Die Actioncam ist im Gegensatz zur Theta vor allem auf Videos ausgelegt. Das Nachfolgemodell SP360 4k kam – wie auch die Ricoh Theta S – zur IFA 2015, nun allerdings mit 4k-Auflösung.

360°-Kameras: So filmen Sie eigene VR-Aufnahmen!

Auf der CES hat dann der Kamera-Prof Nikon seine Key Mission 360 vorgestellt, eine besonders robuste Kamera mit 4kAuflösung. Kurz darauf präsentierten Samsung und LG die LG 360 Cam respektive die Samsung Gear 360 . Während das LG-Modell mit Full-HD-Auflösung und 5.1-Kanal-Ton-Aufnahme aufwartet, arbeitet die Samsung Gear 360 mit 4k-Auflösung und ist staub- und spritzwassergeschützt. Derzeit ist die Kamera aber nur mit einigen Samsung-Mobilgeräten kompatibel.

Ein interessantes Außenseiterprojekt ist die Panono Explorer , ein „Kameraball“, der mit seinen 36 Fixfokus-Objektiven Fotos mit 108 Megapixel aufnimmt. Video ist damit nicht möglich. Ausschließlich Videos sind hingegen mit der 360 Fly möglich. Ihre Besonderheit ist das 1:1-Bildformat. Das Kickstarter-Projekt Giroptic 360 Cam setzt drei Fisheye-Objektive ein und besitzt Mikrofone für Surround-Sound sowie GPS. 3D-Inhalte lassen sich mithilfe der Human Eyes Vuze erstellen. Sie bietet acht Objektive für 4k-Videos und Fotos.

Samsung Gear 360 im Praxistest

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