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Microsofts monatlichen Viren-Scan unterbinden

13.02.2015 | 11:31 Uhr |

Der monatliche „Zwangs-Virenscan“ von Microsoft bremst langsame PCs aus. So unterbinden Sie ihn.

Jeden zweiten Dienstag im Monat ist Microsofts „Patch Day“, zu dem das Unternehmen gebündelt Software-Updates für Windows, Office & Co über die Windows-Update-Funktion ausliefert. Mit dabei ist immer auch eine neue Version des „Microsoft Windows-Tool zum Entfernen bösartiger Software“, kurz „MRT“. Dabei handelt es sich um einen Virenscanner ohne Wächter-Funktion, der beim Aufruf den PC nach einigen speziellen Viren, Würmern und Trojanern durchsucht und diese entfernt. Das automatische Windows-Update lädt das aktuelle MRT nicht nur herunter, sondern startet auch gleich einen Scan-Vorgang. Auf leistungsschwachen PCs kann dieser Vorgang durchaus mehrere Minuten dauern und währenddessen durch den intensiven Festplattenzugriff das System mittel bis stark verlangsamen. Auch der Windows-Update-Vorgang pausiert während dieser Zeit.

Wenn auf dem PC bereits ein Virenscanner mit Wächter installiert ist – und das sollte ja eigentlich immer der Fall sein – ist der Scan des MRT aber eigentlich Zeit- und Ressourcenverschwendung. Denn auch die meisten Anti-Viren-Programme führen mindestens einmal im Monat einen Scan durch, um Schädlinge zu finden, die der Wächter eventuell übersehen hat. Wenn Sie also einen leistungsschwachen PC besitzen, auf dem eine aktuelle Anti-Viren-Software installiert ist, können Sie auf den MRT-Scan verzichten. Dazu erstellen Sie in der Windows-Registry unter „HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft“ den Schlüssel „MRT“, sofern er noch nicht vorhanden ist. Innerhalb des Schlüssels legen Sie einen „DWORD-Wert“ (unter 64-Bit-Windows „DWORD-Wert (32-Bit)“) mit der Bezeichnung „DontOfferThroughWUAU“ an und geben ihm den Wert „1“.

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