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Kabelverbindung mit Repeater erhöht die Durchsatzleistung

16.06.2016 | 15:10 Uhr |

Viele WLAN-Repeater halbieren den Datendurchsatz. Sie lösen diese Bremse, wenn Sie einen Repeater als WLAN-Brücke einsetzen.

Repeater werden üblicherweise genutzt, um die Reichweite eines WLAN zu erhöhen. Dazu positioniert man sie am Rand des Sendebereichs eines Funknetzwerks, wo sie das Signal aufnehmen, verstärken und wieder abgeben.

WLAN-Reichweite: Mehr Empfang dank Fritz-Repeater

Da ein Repeater nach zwei Seiten funken muss – einmal zum Access Point, zum anderen zum WLAN-Client –, halbiert er zwangsweise die maximale, theoretisch verfügbare Bandbreite. Da in den Randbereichen eines Netzwerks der Empfang ohnehin empfindlich auf Störungen reagiert, ergeben sich häufig sehr instabile und langsame Verbindungen.

Eine Kabelverbindung zwischen dem Access Point, der heute meistens in einen Router wie etwa die Fritzbox integriert ist, und dem Repeater verbessert die Situation. Auch wenn Netzwerkkabel gerade in Privatwohnungen oft störend wirken: Falls es die Räumlichkeiten zulassen, können Sie auf diese Weise Ihr Funknetzwerk schneller machen und stabilisieren. Die meisten Repeater sind heute mit den erforderlichen Ethernet-Anschlüssen ausgestattet.

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Verbinden Sie den Repeater per Kabel mit dem Router und passen Sie seine Einstellungen entsprechend an. Das ist bei den meisten Geräten problemlos möglich, der Repeater agiert dabei als eine LAN-Brücke. Am besten definieren Sie dann für Router und Repeater unterschiedliche SSIDs, so dass Sie die Kontrolle haben, welcher Client sich bei welchem Gerät anmeldet. Auf diese Weise verhindern Sie, dass etwa Ihr Notebook sich bei dem weiter entfernten Netz einloggt und nur eine langsame Netzwerkverbindung zustande kommt.

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