Windows schneller starten

Tempo-Bremsen beim Hochfahren von Windows lösen

10.10.2012 | 14:25 Uhr | Thorsten Eggeling

Manchmal braucht Windows beim Start eine gefühlte Ewigkeit, bis das System endlich betriebsbereit ist. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihren Autostart aufräumen.

Wie lange der Windows-Start genau dauert und welche Verzögerungen es dabei gegeben hat, können Sie über die „Ereignisanzeige“ herausbekommen.

Die Ereignisanzeige bietet unter „Diagnostics-Performance“
Informationen zum Systemstart. Hier erfahren Sie, welches Programm
den Windows-Start verzögert. Sie sollten es dann aus dem
Windows-Autostart entfernen.
Vergrößern Die Ereignisanzeige bietet unter „Diagnostics-Performance“ Informationen zum Systemstart. Hier erfahren Sie, welches Programm den Windows-Start verzögert. Sie sollten es dann aus dem Windows-Autostart entfernen.

Drücken Sie Win-R, geben Sie "eventvwr " ein und klicken Sie auf „OK“. In der Ereignisanzeige gehen Sie auf der linken Seite auf „Anwendungs- und Dienstprotokolle ➞ Microsoft ➞ Windows ➞ Diagnostics-Performance ➞ Betriebsbereit“. Klicken Sie auf eine Zeile mit der Ereignis-ID 100. Auf der Registerkarte „Allgemein“ sehen Sie daraufhin hinter „Startdauer“, wie lange Windows für den Start gebraucht hat. Ereignisse mit IDs zwischen 100 und 199 enthalten Hinweise auf die Ursache einer Verzögerung. Wenn hier ein Programmname häufiger auftaucht, sollten Sie die Anwendung aus dem Autostart entfernen.


Windows-Autostart aufräumen

Programme und Dienste, die von Windows automatisch gestartet werden, bremsen das System aus. Was Sie nicht täglich verwenden müssen, sollten Sie daher deaktivieren. Drücken Sie Win-R, geben Sie " msconfig " ein und klicken Sie auf „OK“. Wechseln Sie auf die Registerkarte „Systemstart“ und entfernen Sie das Häkchen vor den Programmen, die Sie nicht benötigen. Auf der Registerkarte „Dienste“ können Sie Windows-Dienste auf die gleiche Weise deaktivieren. Klicken Sie zum Abschluss auf „OK“ und starten Sie Windows neu.

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