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Mehr Speicherplatz durch Tune Up Utilities

12.01.2011 | 11:01 Uhr

Das Aufräum-Allzwecktool Tune Up Utilities bietet ein Arsenal an Putz-Funktionen, die den PC schneller und stabiler machen. So verwenden Sie das Tool für mehr Speicherplatz.

Das Allzweck-Tool Tune Up Utilities bietet eine Vielzahl an Funktionen zum Aufräumen des PCs. Darunter findet sich im Hauptfenster der Tune Up Utilities unter „Leistung steigern -> Alle Funktionen“ auch die Option „Speicherplatz gewinnen“. Hier soll ordentlich geputzt werden. Mit dem Löschen von temporären Dateien allein sind keine nennenswerten Einsparungen zu erzielen. Das Modul Tune Up Gain Disk Space bietet Ihnen daher auch an, „alte Sicherungen“ und „Windows-Funktionen“ zu löschen.
 
Alte Sicherungen: „Alt“ klingt zwar nach überflüssig. In Wirklichkeit handelt es sich hier aber um Systemwiederherstellungspunkte, die Windows automatisch anlegt. Je nach Laufwerksgröße kann es 50 GB oder mehr freien Speicher bringen, wenn man sie löscht. Doch jedem Anwender sollte klar sein, dass er damit eine wichtige Absicherung über Bord wirft. Denn lediglich der letzte Wiederherstellungspunkt bleibt erhalten.
 
Was das Tune-Up- Paket komplett verschweigt: Es werden auch die so genannten Schattenkopien vorheriger Dateiversionen beseitigt, ein wichtiger Sicherungs-Service neuerer Windows-Versionen. Zu finden ist die Löschfunktion unter „Systemsteuerung -> System -> Computerschutz -> Konfigurieren“. Als Alternative zu „Löschen“ können Sie hier auch die „Maximale Belegung“ per Schieberegler reduzieren.
 
Windows-Funktionen: Sehr problematisch ist das Angebot der Tune Up Utilities , den Index der Windows-Suche zu deaktivieren. Das schaltet nicht nur die drei Programme der Windows-Suche ab, sondern löscht auch die komplette Indizierungs-Datenbank. Damit gewinnen Sie zwar einige hundert MB an freiem Speicherplatz, aber die Windows-Suche ist danach wieder völlig blank. Wenn Sie die Funktion nach Klick auf das Windows-Symbol im Startmenü oder im Suchfeld des Explorers (das Eingabefeld rechts oben) verwenden, muss Windows den Index komplett neu aufbauen. Das dauert erfahrungsgemäß mehrere Stunden – mindestens.

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