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Master-, Slave-Blitze und andere Blitzmodi erklärt

26.06.2015 | 14:31 Uhr |

Wir erklären Ihnen, was es mit Master- und Slave-Blitzen, mit der TTL-Blitzbelichtungsmessung und anderen Blitzmodi auf sich hat.

Möchten Sie ein Motiv möglichst gleichmäßig ausleuchten, kommen Sie um den Einsatz mehrerer Blitzgeräte nicht herum. Damit die einzelnen Blitze möglichst synchron auslösen, benötigen Sie einen Masterblitz, der den Slave-Blitzen signalisiert, wann sie auszulösen haben. Die Verbindung wird dabei per Kabel oder kabellos hergestellt. Die kabellose Kommunikation funktioniert per Infrarot, per Funk oder über das Blitzlicht des Masterblitzes, das als Auslöser für die Slave-Blitze dient.

Tipp: Was die Blitzleitzahl aussagt

Die Blitzbelichtungsmessung kann extern oder intern über die Kamera erfolgen. Die externe Messung übernimmt meist eine Fotozelle am Blitzgerät. Die gängigste interne Messmethode ist die TTL-Blitzmessung (Through The Lens, eTTL bei Canon, iTTL bei Nikon). Dabei wird die benötigte Lichtmenge des Hauptblitzes mittels Vorblitz ermittelt: Ein Sensor in der Kamera misst während der Aufnahme das Blitzlicht des Vorblitzes durch das Objektiv. Die Lichtabgabe des Hauptblitzes wird daran angepasst, bis das Motiv korrekt belichtet ist. Je nach eingesetzter Technik werden bei der Messung auch die Lichtempfindlichkeit, die Blitzleitzahl und die Entfernung zum Motiv berücksichtigt.

Neben dem TTL-Blitzbetrieb gibt es den manuellen Blitzmodus. Dabei gibt das Blitzgerät immer seine volle Lichtleistung ab, sofern keine Teilleistung eingestellt wurde. Welche Blitzmodi Ihre Kamera unterstützt, finden Sie in den technischen Daten des Blitzgeräts.

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