1898744

Makromodus: Kleines ganz groß abbilden

18.03.2014 | 14:34 Uhr |

Eine Blume in Nahaufnahme abbilden – dafür ist der Makromodus einer Kamera ideal. Auf dem Navigationsrad ist er meist mit einer stilisierten Blüte gekennzeichnet.

Der Makromodus sorgt, abhängig vom Kameramodell, ab einem Zentimeter Abstand vom Motiv für knackig-scharfe Bilder und erhöht die Farbsättigung für die nötige Dramatik.

Allerdings eignet sich der Makromodus nicht für alle Motive. Eine Biene, die auf einer Blüte sitzt, wird wegfliegen, wenn Sie ihr mit der Kamera auf den Pelz rücken. Ein weiterer Nachteil des Makromodus: Er lässt Ihnen nur wenig Einfluss auf die Belichtung, ein Anpassen der Blende ist oft nicht möglich. Doch gerade mit einer offenen Blende können Sie tolle Nahaufnahmen zaubern, wenn Sie beispielsweise die Biene auf der Blüte scharf stellen, das Blütenmeer im Hintergrund jedoch unscharf lassen.

Haben Sie Ihr Herz für die Makrofotografie entdeckt, sollten Sie sich für gute Makro-Fotos eine Spiegelreflex- oder Systemkamera sowie ein Makro-Objektiv zulegen. Makro-Objektive haben ein Abbildungsmaß von 1:1 oder 1:2 und bieten eine geringe Schärfentiefe. Die Nahstellgrenze liegt je nach Modell zwischen 15 und 35 Zentimetern - was selbst für eine Biene unproblematisch sein sollte.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1898744