Office-Tricks
Office-Zwischenablage richtig nutzen
In Office 2010 kann die Office-Zwischenablage direkt über das Menüband geöffnet werden. Im Menüband „Start“, das sie mit einem Klick auf den gleichnamigen Registerreiter öffnen, finden Sie die Rubrik „Zwischenablage“. Klicken Sie dort auf den kleinen, schrägen Pfeil am unteren Rand. Daraufhin öffnet sich eine Spalte, in der sämtliche Elemente gelistet werden, die Sie in der Zwischenablage sammeln.
Sobald die Office-Zwischenablage aktiv ist, können Sie sie füllen, indem Sie etwa eine Textpassage markieren und entweder die Taste Strg zusammen mit der Taste C drücken oder den Menübefehl „Kopieren“ anklicken. Das Element wird dann in die Zwischenablage übernommen.
Über die Zwischenablagen-Spalte lassen sich Elemente der Office-Zwischenablage in beliebiger Folge in Office-Anwendungen einfügen. So können Sie ein Zitat, das Sie einer Internetseite entnommen haben, später in ein Dokument einfügen, auch wenn zwischenzeitlich andere Passagen kopiert wurden. Um Elemente gezielt einzufügen, positionieren Sie die Einfügemarke an der Stelle, an der die Kopie erscheinen soll. Klicken Sie dann in der Zwischenablage-Spalte auf das Element, das Sie einfügen wollen. Es erscheint danach an der aktuellen Position der Einfügemarke.
Wenn Sie denn Mauszeiger über ein Element der Zwischenablage-Spalte führen, sehen Sie rechts neben ihm ein Pfeilfeld. Wenn Sie diesen Pfeil anklicken, können Sie das markierte Element löschen und so gezielt Platz für Neues schaffen. Um alle Elemente in der Zwischenablage zu löschen, klicken Sie einfach auf die Schaltfläche „Alle löschen“ über der Zwischenablage-Liste.
Für den optimalen Einsatz der Zwischenablage sollten Sie die Anzeige-Optionen konfigurieren. Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche „Optionen“ am Ende der Zwischenablage-Spalte. Da die geöffnete Office-Zwischenablage viel Platz auf dem Bildschirm beansprucht, sollten Sie die Einstellungen „Office-Zwischenablage automatisch anzeigen“ und „Office-Zwischenablage anzeigen, wenn Strg+C zweimal betätigt wurde“ ausschalten.
Das aktuell geöffnete Fenster kann über Hotkeys neu positioniert wird:
Wer auf die Schnelle eine ISO-Datei brennen möchte, der benötigt kein Extra-Tool mehr. In Windows 7 ist das Tool "Datenträgerabbild brennen" versteckt, das immer dann startet, wenn man versucht, eine ISO-Datei aufzurufen.
Gerade PC-Neulingen fällt es schwer, einem Profi exakt ein Problem zu erläutern. In Windows 7 müssen sie es auch nicht mehr. Denn Windows besitzt das neue Tool "Problem Steps Recorder", mit der der Anwender einfach alle Schritte aufzeichnen kann, die zu dem Problem führen. Sogar Kommentare können während des Aufzeichnens hinzugefügt werden. Die fertige Aufzeichnung speichert Windows 7 als MHTML-Datei in einer ZIP-Datei ab. Diese MHTML-Datei enthält alle Daten, die ein Support-Mitarbeiter wissen muss - inklusive Screenshots. Sogar an welchen Stellen der Anwender mit der Maus geklickt hat, ist genauestens protokolliert. Einfacher geht´s nimmer. Aufgerufen wird das praktische Tool über die Kommandozeile und nach der Eingabe von "psr.exe".
Ganz unten rechts in der Taskleiste (neben der Uhrzeit), findet sich ein kleiner Balken, der eine Funktion hat: Sobald man mit der linken Maustaste darauf klickt, werden alle aktuell geöffneten Fenster auf einen Schlag minimiert und man hat freie Sicht auf den Desktop. Nach einem weiteren Klick werden alle zuvor geöffneten Fenster wird angezeigt.
Einträge in der Taskleiste lassen sich auch per Tastatur aufrufen. Mit Windows-Taste + T wird die Taskleiste aktiviert. Mit den vier Pfeiltasten können Sie sich nun hin und her bewegen. Per Enter wird eine Applikation gestartet/aktiviert. Mit "Escape" bereiten Sie dem "Spuk" ein Ende.
Die neue Windows-7-Taskleiste (mit ihren großen Icons) gefällt Ihnen nicht? Kein Problem, denn mit nur wenigen Mausklicks lässt sich die gewohnte Windows-Taskleiste aktivieren. Klicken Sie einfach mit der rechten Maustaste in die Taskleiste und wählen "Eigenschaften" aus. Anschließend setzen Sie im "Taskleiste"-Reiter ein Häkchen bei "Kleine Symbole verwenden" und wählen bei "Schaltflächen der Taskleiste" im Drop-Down-Menü "Nie vereinen" aus. Voila ... die Taskleiste hat sich gewandelt.
Windows 7 lässt sich problemlos von einem USB-Stick aus installieren. Dazu benötigen Sie natürlich zunächst mal einen USB-Stick, der über genügend Speicherplatz verfügt (4 GB und aufwärts). Den USB-Stick müssen Sie nun mit FAT 32 formatieren. Eine genaue Anleitung finden Sie in
Sie können in Windows 7 jedes beliebige Programm in die Taskleiste ziehen. Danach wird es per schickem großen Icon angezeigt. Die in der Taskleiste abgelegten Programme können Sie per Tastendruck schnell und bequem aufrufen. Das Programm ganz links in der Taskleiste (gleich neben dem Startmenü-Knopf) kann über Windows-Taste + , usw. Wichtig: Es wird immer eine neue Instanz des betreffenden Programms gestartet. Das bedeutet: Ist beispielsweise der Internet Explorer bereits gestartet, dann wird eine neue Instanz des Browsers nach Drücken des Hotkeys gestartet.
Wer zwei Monitore besitzt, der kann bequem das Fenster einer Applikation von einem Monitor zum nächsten befördern. Dazu drücken Sie einfach Windows-Taste+Shift+Pfeil rechts oder Windows-Taste+Shift+Pfeil links.
Wenn Sie auf einen Ordner mit gedrückter Shift-Taste das Kontextmenü aufrufen, dann erscheint dort der Eintrag "Eingabeaufforderung hier öffnen", über den Sie bequem die Kommandozeile öffnen können. Dabei springt die Kommandozeile automatisch zu dem gewünschten Ordner.
Trivial aber dennoch erwähnenswert: Die Reihenfolge der Programm-Icons in der Taskleiste lässt sich kinderleicht ändern. Ziehen Sie einfach das Icon per gedrückter linker Maustaste an die gewünschte Stelle. Das gilt aber nicht nur für die Icons in der Taskleiste! Auch die Einträge in der Systray lassen sich so umsortieren.
RTF oder Textdokument - viel mehr Formate beherrschte Wordpad bisher nicht. In Windows 7 hat Wordpad nicht nur eine neue Oberfläche erhalten, sondern auch die Zahl der unterstützten Formate wurde erhöht. Neben RTF und Textdokumenten werden jetzt auch Dokumente in Microsofts OOXML-Format (Office Open XML) unterstützt. Viel wichtiger/erwähnenswerter: Auch Dokumente im ODF-Format (OpenDocument-Format) werden unterstützt! Und bevor Sie fragen: Nein - Paint hat zwar auch eine neue Oberfläche, aber mehr Bildformate unterstützt die Grafikbearbeitung leider nicht.
Sie aktivieren die Schnellstartleiste? Zwar hat Microsoft die Leiste von der Oberfläche entfernt, dennoch wird sie aber noch bei Windows 7 (versteckt) mitgeliefert und lässt sich durch einen Trick aktivieren. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in die Taskleiste und wählen Sie im Kontextmenü "Symbolleisten" und anschließend "Neue Symbolleiste..." aus. Im erscheinenden "Ordner auswählen"-Dialog geben Sie "%userprofile%\AppData\Roaming\Microsoft\Internet Explorer\Quick Launch" und drücken auf den Button "Ordner auswählen". Prompt wird die Quicklaunch-Leiste nun angezeigt. Per Rechtsklick in die Schnellstartleiste können Sie nun das Aussehen nach ihrem Geschmack anpassen und sie anschließend per Maus an die gewünschte Stelle befördern.
Wenn Sie mit der rechten Maustaste auf ein Taskleisten-Icon klicken, dann erscheint die so genannte JumpList. Diese lässt sich aber auch optisch eindrucksvoller anzeigen. Klicken Sie mal mit der linken Maustaste auf das Taskleisten-Icon, halten die linken Maustaste gedrückt und ziehen Sie nun die Maus nach oben. Die Jump-List wird animiert aufgeblendet. Das gefällt Ihnen? Dann rufen Sie mal den Internet Explorer 8, klicken Sie in die Adresszeile und bewegen Sie die Maus bei gedrückt gehaltener linker Maustaste nach unten ;)
Auch Microsoft-Entwickler haben Sinn für Humor. Anders lässt sich nicht erklären, warum die Vorabversionen von Windows 7 standardmäßig mit einem Fisch als Desktop-Hintergrund ausgeliefert wurden. Es handelte sich nämlich nicht um irgendeinen Fisch, sondern um einen Siamesischen Kampffisch. Auf Lateinisch: "Betta splendens" oder einfach nur "Betta"In der finalen Version von Windows 7 wurde übrigens der Fisch-Hintergrund durch einen Hintergrund ersetzt, auf dem groß das Windows-7-Logo zu sehen ist und das den Namen "Harmonie" trägt.



