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Linux: So behalten Sie die ATI/AMD-Grafikkarte im Blick

05.06.2015 | 12:55 Uhr |

Auch unter Linux die Auslastung Ihrer ATI/AMD-Grafikkarte immer im Blick behalten - ganz einfach. Ein How-To.

Dass Spiele mit 3D-Grafik die Grafikkarte beanspruchen, leuchtet ein. Aber auch moderne Desktops wie Gnome 3, Cinnamon, Unity und KDE nutzen eine Hardware-beschleunigte Grafikausgabe, wenn diese verfügbar ist. Wie sich das auf den Grafikprozessor (GPU) auswirkt, kann bei Chips von ATI/AMD ein Ressourcenmonitor anzeigen. Wir verraten Ihnen, wie Sie diese ganz einfach im Blick behalten.

Wie stark ist der Grafikprozessor ausgelastet? Radeontop zeigt die Leistungszähler in Grafikchips von ATI/AMD an und funktioniert mit dem offenen Radeon- und dem proprietären Catalyst-Treiber.
Vergrößern Wie stark ist der Grafikprozessor ausgelastet? Radeontop zeigt die Leistungszähler in Grafikchips von ATI/AMD an und funktioniert mit dem offenen Radeon- und dem proprietären Catalyst-Treiber.

Das Programm Radeontop, welches in den Paketquellen von Ubuntu und Linux Mint zur Verfügung steht, zeigt die Auslastung von ATI/AMD-Grafikkarten an.

Es funktioniert ab Karten mit einem Chip der R600-Serie aus dem Jahr 2007, und zwar sowohl mit dem Open-Source-Treiber des Linux-Kernels als auch mit dem proprietären AMD Catalyst für Linux. In Ubuntu/Mint ist das Tool mit

sudo apt-get install radeontop

schnell installiert.

Für Open Suse 13.2 gibt zur Installation inoffizielle Pakete im Open Suse Build Service unter https://build.opensuse.org/package/show/home:a_richardson/radeontop . Außerdem wird Radeontop in der kommenden Version von Debian enthalten sein. In einem Terminal-Fenster rufen Sie das Tool mittels radeontop auf und erhalten dann eine Übersicht zur Gesamtauslastung der GPU unter „Graphics Pipe“.

Hinweis: Nutzt keine Anwendung oder Desktop-Komponente die GPU, dann schaltet der Treiber diese über die Stromsparfunktionen ab.

In diesem Fall wird Radeontop keine Grafikkarte von ATI/AMD finden und die Meldung „Can’t find Radeon cards“ ausgeben. Starten Sie in diesem Fall eine Anwendung, die 3D-Grafik über Open GL ausgibt, etwa das Testprogramm glxgears.

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