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Linux: Samba-Server wählt unkontrolliert

08.03.2004 | 11:40 Uhr |

Sie haben einen Samba-Server unter Linux eingerichtet, um den Datenaustausch mit den Windows-PCs in ihrem Netz zu ermöglichen. Der Server läuft auch, aber er wählt sich andauernd ins Internet ein. Das kostet Geld - vor allem aber: Was sucht er da? PC-WELT zeigt Ihnen, wie Sie dieses Problem lösen können.

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Frage:

Sie haben einen Samba-Server unter Linux eingerichtet, um den Datenaustausch mit den Windows-PCs in ihrem Netz zu ermöglichen. Der Server läuft auch, aber er wählt sich andauernd ins Internet ein. Das kostet Geld - vor allem aber: Was sucht er da?

Antwort:

Vermutlich versucht der Samba-Server, die Rechnernamen in IP-Nummern aufzulösen. Dazu verwendet er DNS-Abfragen und die gleichen Server, mit denen der Rechner beispielsweise Anfragen Ihres Browsers nach bestimmten URLs durchführen würde. Zu diesem Zweck baut er eine Internet-Verbindung auf.

Mit einigen zusätzlichen Zeilen in der Samba-Konfigurationsdatei smb.conf im Abschnitt [global] können Sie das verhindern:

interfaces= eth0 lo

bindinterfaces only = yes

nameresolve order = lmhosts host wins bcast

dnsproxy = no

Die ersten beiden Zeilen verhindern, dass Samba überhaupt auf die PPP-Verbindung zugreift, die letzten beiden, dass es den DNS-Mechanismus verwendet, um die Rechnernamen aufzulösen.

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