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Linux: Bildschirmauflösung wechseln

26.06.2001 | 15:12 Uhr |

Das Ändern der Auflösung ist X-Windows mit Hilfe der Tastenkombinationen STRG-ALT-<-> und STRG-ALT-<+> ein Kinderspiel. Jedoch funktioniert dies nur dann, wenn Sie zuvor alle Auflösungen in der Datei XF86Config im Pfad /etc eingetragen haben. In dieser Textdatei legen Sie - ähnlich wie bei den INI-Dateien unter Windows - die Einstellungen fest, mit denen das X-Window-System startet.

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Das Ändern der Auflösung ist X-Windows mit Hilfe der Tastenkombinationen STRG-ALT-<-> und STRG-ALT-<+> ein Kinderspiel. Jedoch funktioniert dies nur dann, wenn Sie zuvor alle Auflösungen in der Datei XF86Config im Pfad /etc eingetragen haben. In dieser Textdatei legen Sie - ähnlich wie bei den INI-Dateien unter Windows - die Einstellungen fest, mit denen das X-Window-System startet.

Laden Sie XF86Config in einem Texteditor, der etwa im Midnight Commander enthalten ist. Suchen Sie nach dem Abschnitt "Screen". Hier werden die verschiedenen Auflösungen jeweils in einem Unterabschnitt "Display" nach der jeweiligen Farbtiefe definiert. Ein Beispiel:

Subsection "Display"

Depth 16

Modes "1024x786" "800x600" "640x480"

View Port 0 0

Virtual 1024 768

End Subsection

Nach "Depth" legen Sie die Farbtiefe in Bit fest: "16" (ohne Anführungszeichen) bedeutet eine Farbtiefe von 16 Bit (216 = 65.536 Farben). Hinter "Modes" definieren Sie die Auflösung (in Anführungszeichen) für die jeweilige Farbtiefe. Der Wert hinter "View Port" bestimmt, an welcher Stelle des Monitors der oberste linke Punkt des virtuellen Bildschirms erscheint. Hinter "Virtual" sollte jeweils der Wert der höchsten Auflösung stehen - er legt die Größe des virtuellen Bildschirms fest.

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