Leserfragen beantwortet

Was taugt die neue SATA-III-Technik?

Donnerstag den 14.07.2011 um 11:02 Uhr

von Andreas Frenzel

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Festplatten mit SATA-III-Anschluss versprechen doppelt so hohe Übertragungsraten wie die alte SATA-II-Technik. Lohnt sich also ein Umstieg? Wir trennen Fakt von Fiktion.
Problem: Lohnt es sich, statt einer SSD-Platte mit SATA-II-Anschluss eine Platte mit der neuen SATA-III-Technik zu kaufen? Oder ist der Mehrpreis für die neue Anschlusstechnik hinsichtlich des Geschwindigkeitszuwachses nicht gerechtfertigt?

Lösung: Wenn es Ihnen auf Geschwindigkeit ankommt, dann lohnt sich die Investition durchaus. Die neue SSD-Generation mit SATA-600-Anschluss (SATA-III) und Sandforce-2x-Controller verspricht Transferraten bis zu 500 MB/s. Das kann in der Praxis ein doppelt so schnelles Lese- und Schreibtempo bedeuten wie bei aktuellen SATA-300-Platten. Voraussetzung ist, dass die Hauptplatine Ihres PCs einen SATA-600-Anschluss bietet. Einen Test etwa der SSD Vertex 3 von OCZ finden Sie auf pcwelt.de .

Lohnt sich die neue USB-3.0-Technik?

Der Haken: SATA-III ist praktisch ausschließlich für zukünftige Generationen der meist teuren SDD-Festplatten konzipiert. Normale Magnetscheiben-Festplatten erreichen mit Ihrer Geschwindigkeit kaum das Limit des alten SATA-II-Standards. Wer also nach wie vor auf die höhere Speicherkapazität von Magnetscheiben-Festplatten setzt, wird SATA-III kaum benötigen.

Donnerstag den 14.07.2011 um 11:02 Uhr

von Andreas Frenzel

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