13.02.2012, 09:45

Dennis Steimels, Verena Ottmann, Thomas Rau, Michael Schmelzle, Ines Walke-Chomjakov

Notebook-Neuanschaffung

Einkaufsratgeber: Tipps für den Notebook-Kauf

Das richtige Notebook muss optimal an den Verwendungszweck angepasst sein. ©iStockphoto.com/MarsBars

Die Preise bei Notebooks kennen nur eine Richtung: nach unten. Dabei gibt gibt es mehr Ausstattung und Leistung für weniger Geld. Wir zeigen, worauf es ankommt.
Darauf kommt es an
Für die meisten Käufer ist ein Notebook mit 15,6-Zoll-Bildschirm (39,6 cm) die beste Wahl: Diese Laptops eignen sich vor allem für den Schreibtisch, sind aber mobiler als große Geräte mit 17,3-Zoll-Bildschirm (43,9 cm), die den PC ersetzen sollen. Wenn Sie mit dem Notebook viel unterwegs sind, empfiehlt sich ein leichter Laptop mit 13,3-Zoll-Bildschirm (33,8 cm). Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bieten die 15,6-Zoll-Geräte. Hier bekommen Sie für rund 600 Euro ein gutes Allround-Notebook mit Intel Core i5 (Codename Sandy Bridge), großer Festplatte (640 GB) sowie einer leistungsfähigen Grafikkarte wie der Nvidia Geforce GT 540M.
Bei Notebooks unter 500 Euro ist ein Gerät mit Intel Core i3 erste Wahl. Bei diesen Laptops ist die Festplatte meist 500 GB groß und die Grafikausgabe übernimmt der 3D-Chip im Prozessor. Wenn Sie auch als Spieler wenig Geld ausgeben wollen, sollten Sie die Augen für Schnäppchen-Notebooks offenhalten, die auch für unter 500 Euro mit einer Geforce GT 540M bestückt sind. Die bessere Alternative sind hier aber Notebooks mit einem AMD-Prozessor wie dem A6 oder A4: Sie arbeiten zwar langsamer als Core-Notebooks. Doch ihre 3D-Leistung ist höher, da sie eine stärkere Grafikkarte wie die Radeon HD 6470M oder HD 6650M besitzen. Noch günstiger sind Notebooks mit einem AMD E-350 oder E-450: Da sie aber kaum schneller als ein Netbook sind, sollten Sie nur zugreifen, wenn Sie das Notebook als eine bessere Schreibmaschine nutzen wollen.
Notebooks ab 700 Euro bringen zusätzliche Ausstattung wie beispielsweise ein Blu-ray-Laufwerk mit: Full-HD-Filme können Sie aber nicht originalgetreu anschauen, da der Bildschirm dieser Notebooks meist nur 1366 x 768 Bildpunkte darstellt. Einige Notebooks dieser Preislage arbeiten mit dem Quadcore-Prozessor Core i7-2630QM: Der ist aber nur interessant, wenn Sie Programme nutzen, die die vier beziehungsweise mit Hyper-Threading acht Kerne auslasten können. Laptops über 700 Euro locken häufig mit 6 oder 8 GB RAM: Das ist nur sinnvoll, wenn Sie aufwendige Bildbearbeitung betreiben. Bei Laptops über 700 Euro werden Sie auch fündig, wenn Sie eine riesige Festplatte mit 750 GB oder 1 TB im Notebook benötigen. Alle anderen koppeln für mehr Speicherplatz eine externe USB-3.0-Festplatte an den Laptop: Diese Schnittstelle finden Sie schon in vielen Notebooks der 500-Euro-Klasse.

Schnäppchen-Tipp: Warten Sie noch, im Frühjahr 2012 kommen die ersten Notebooks mit Intels neuer Notebook-Plattform Ivy Bridge auf den Markt. Die Hersteller werden dann die Preise für Sandy-Bridge-Geräte senken, um sie aus den Lagern zu bekommen.
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Das braucht der Technik-Fan
Die schnellsten Notebooks arbeiten mit einer SSD. Der Flash-Speicher bringt mehr Tempo als eine stärkere CPU oder zusätzlicher Arbeitsspeicher. Doch entsprechende Laptops sind teuer und kosten meist rund 1000 Euro oder mehr. Eine SSD bietet außerdem weniger Speicherplatz als eine Festplatte. In 17,3-Zoll-Notebooks über 1000 Euro finden Sie manchmal die Kombination aus SSD für Betriebssystem und Programme sowie einer Festplatte für normale Dateien. Ebenfalls teurer wird es, wenn Sie ein besonders flaches, leichtes und schönes Notebook wollen: Selbst Ultrabooks kosten rund 800 bis 1000 Euro. Auch für ein großes Notebook müssen Sie mehr als 800 Euro ausgeben, wenn Sie einen Bildschirm mit Full-HD-Auflösung wollen, um beispielsweise Blu-ray-Filme originalgetreu darzustellen.
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