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Wenn der CPU-Takt das Netzwerk stört

02.06.2015 | 14:34 Uhr |

Bei manchen Notebooks kann es passieren, dass sich der Prozessor und das WLAN-Modul gegenseitig so stören, dass die Übertragungsrate im Netzwerk zusammenbricht. Das lässt sich leicht beheben.

Damit die Übertragungsrate im Netzwerk zusammenbricht, müssen allerdings mehrere Faktoren zusammenkommen: CPU und WLAN-Chip oder Antennen liegen auf dem Motherboard nahe beieinander. Der Prozessor bietet, wie alle modernen CPUs, eine dynamische Taktfrequenz und wird von einer Anwendung so gefordert, dass er sich auf 2,4 GHz einstellt. Das WLAN belegt Kanal 1 des 2,4-GHz-Bandes, dieser Kanal reicht von 2,402 bis 2,422 GHz. Wenn diese Voraussetzungen gegeben sind, können die Abstrahlungen der CPU die Netzwerkverbindung so stören, dass die Datenrate zusammenbricht. Wahrscheinlich ist das nicht, aber möglich.

Die Abhilfe ist einfach und schnell erledigt. Stellen Sie Ihr WLAN über den Access Point auf einen anderen Kanal ein, beispielsweise auf Kanal 6 oder 11. Falls das bei Ihrem Router und den WLAN-Clients umsetzbar ist, schalten Sie um auf das 5-GHz-Band. Alternativ dazu können Sie das Notebook auch über einen WLAN-Stick am USB-Port ins Netz bringen. Da er weiter von der CPU entfernt ist, wird er durch die Abstrahlungen nicht beeinträchtigt.

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