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Gefahren durch Kurzlinks vermeiden

09.07.2010 | 11:01 Uhr |

Da Statusnachrichten in sozialen Netzwerken wie Twitter oder Facebook auf wenige Zeichen beschränkt sind, findet man heutzutage immer öfter sogenannte Kurzlinks von bit.ly oder tr.im, die eine sehr lange URL-Adresse hinter einem kurzen Link wie http://bit.ly/2Duy8N verstecken. Jedoch nutzen auch Hacker diese Methode, um Links auf gefährliche Webseiten zu verschleiern.

Anforderung:

Anfänger

Zeitaufwand:

Gering

Lösung:

Vorsicht ist besser als Nachsicht! Am einfachsten vermeidet man bösartige Software natürlich, indem man Kurzlinks nach bestem Gewissen umgeht.

Selbst wenn diese von vertrauenswürdigen Personen kommen, ist Vorsicht geboten: Die Betrüger hacken sich mit Vorliebe in die Twitter- oder Facebookaccounts von existierenden Profilen und schreiben Ihre Nachrichten meist unauffälllig. So werden oft neugierig-machende Botschaften verwendet wie „Hey, hier die Fotos von der tollen Party letzte Nacht http://bit.ly/2Duy8N“.

So schützen Sie sich:

Beim Link-Verkürzer bit.ly können Sie sich die echte Web-Adresse anzeigen lassen, wenn Sie nach „http://bit.ly“ ein „/info“ einfügen. Im Beispiel von oben heißt es also: http://bit.ly/info/2Duy8N . Die meisten anderen Link-Verkürzer bieten diesen Trick leider nicht.

Wenn der Link unumgänglich ist, muss man auf zuverlässige Schutz-Tools bauen oder mit einem virtuellen PC surfen. Dieser simuliert ein separates Betriebssystem auf Ihrem Rechner und stellt sich so zwischen Sie und jeglicher Malware aus dem Internet. Sollte es zu einem Angriff kommen, wird lediglich der virtuelle PC infiziert, nicht aber Ihr richtiges System.

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