248461

PC-Lüfter manuell regeln

21.08.2008 | 10:45 Uhr |

Ihr PC soll trotz hoher Rechenleistung möglichst leise arbeiten. Deshalb haben Sie bereits einen langsam drehenden Prozessor- und Gehäuselüfter eingebaut. Jetzt haben Sie zusätzliche Komponenten eingebaut. Deshalb soll für eine ausreichende Kühlung noch ein kleiner zusätzlicher Lüfter ins Gehäuse. Doch auf der Platine gibt es dafür keinen freien Anschluss mehr. Wir verraten, wie Sie den Lüfter am Netzteil unterbringen und trotzdem leise bekommen.

Die Drehgeschwindigkeit der Lüfter, die direkt an die Hauptplatine angeschlossen sind, lässt sich per Bios-Einstellung oder mit einem Windows-Tool regeln. Im Idealfall arbeiten sie also nur so laut, wie es notwendig ist, um Prozessor und Gehäuse ausreichend zu kühlen. Wenn Sie den zusätzlichen Lüfter über einen Standard-Adapter (3 auf 4 Pins) mit einem vierpoligen Stromanschluss des Netzteils verbinden, wird er immer mit höchster Drehgeschwindigkeit arbeiten. Das ist problematisch, da kleine Lüfter meist besonders schnell drehen müssen, um ausreichend Luftvolumen zu bewegen.

Die günstige Lösung: Ein Spezial-Adapter betreibt den Lüfter am Netzteilanschluss nur mit 7 statt 12 Volt - der Lüfter dreht entsprechend langsamer (rund 2 Euro, etwa bei www.ichbinleise.de ). Etwas teurer ist der Zalman Fanmate 2 (rund 6 Euro): Damit lässt sich die Lüftergeschwindigkeit allerdings stufenlos regeln und somit der Geräuschpegel noch besser eindämmen.

0 Kommentare zu diesem Artikel
248461