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Kühlung: Aktiv oder passiv

02.06.2006 | 08:17 Uhr |

Leistungsstark und laut oder leise und voluminös – so lassen sich aktive und passive Kühllösungen für den PC etwas überspitzt charakterisieren. Beide Lösungsansätze haben Vor- und Nachteile, die Sie kennen sollten.

Aktive Kühlung: Diese Variante ist der Standard im PC-Bereich. Hier pustet ein Ventilator Luft über einen Kühlkörper. Dabei gilt: Je größer der Lüfterdurchmesser und je schneller die Rotationsgeschwindigkeit, desto höher die Fördermenge und damit die Kühlleistung. Da mit der Drehgeschwindigkeit auch der Lärmpegel steigt, sind temperaturgeregelte Rotoren Pflicht: Erst wenn die Wärmeentwicklung ansteigt, drehen sie sich stufenweise schneller. Sie sind deshalb nur dann laut, wenn es wirklich sein muss.

Wasserkühlung: Das ist eine spezielle Variante der aktiven Kühlung, die anstatt mit Luft als Kühlmedium mit Wasser arbeitet. Da Wasser wesentlich mehr Wärme aufnimmt als das gleiche Volumen Luft, ist die Strömungsgeschwindigkeit und damit der Lärmpegel sehr gering.

Passive Kühlung: Sie ist die ideale Variante, wenn der PC fast geräuschlos arbeiten soll. Eine passive Kühllösung besteht aus einem Kühlkörper ohne Lüfter. Da diese prinzipiell nicht so leistungsfähig sind, müssen sie viel größer sein als aktive Kühlkörper. Deshalb sind sie auch viel teurer.

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