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Kommandozeile: Fenster nach Befehlen nicht schließen

Windows führt DOS-Befehle, die Sie über "Start, Ausführen" eingeben, in einem eigenen Fenster aus und schließt danach das DOS-Fenster. Bei einigen Kommandos, etwa "Ping" oder "Tracert", schließt sich das Fenster sofort nach Ausführen des Befehls wieder, so dass Sie die Ergebnisse gar nicht zu sehen bekommen. Besonders störend ist dieser Effekt bei Windows 2000 und XP. Unter diesen Systemen schließt sich das Konsolenfenster auch bei Befehlen wie "Chkdsk" oder der KILL.EXE der PC-WELT sofort wieder.

Anforderung

Fortgeschrittener

Zeitaufwand

Mittel

Problem:

Windows führt DOS-Befehle, die Sie über "Start, Ausführen" eingeben, in einem eigenen Fenster aus und schließt danach das DOS-Fenster. Bei einigen Kommandos, etwa "Ping" oder "Tracert", schließt sich das Fenster sofort nach Ausführen des Befehls wieder, so dass Sie die Ergebnisse gar nicht zu sehen bekommen. Besonders störend ist dieser Effekt bei Windows 2000 und XP. Unter diesen Systemen schließt sich das Konsolenfenster auch bei Befehlen wie "Chkdsk" oder derKILL.EXEder PC-WELT sofort wieder.

Lösung:

Sie umgehen das Problem, indem Sie erst "command" (Windows 9x/ME) oder "cmd" (Win NT 4, 2000 und XP) aufrufen und den Befehl dann in der Konsole eingeben. Ebenso können Sie unter "Start, Ausführen" den Befehl "command /k <Programm>" oder "cmd /k <Programm>" verwenden.

Der Schalter /k hält das Fenster nach dem ausgeführten Befehl geöffnet. Eine Batchdatei kann Ihnen die zusätzliche Eingabe des Kommando-Interpreters samt Parameter abnehmen. Erstellen Sie dazu im Windows-Verzeichnis die Datei C.BAT mit diesem Inhalt:

@echo off

cmd /k %1 %2 %3 %4 %5 %6 %7 %8 %9

Unter Windows 95/98/ME ersetzen Sie "cmd" durch "command". Die Angaben mit Prozentzeichen dienen als Platzhalter für Ihre Programmaufrufe und Argumente. Sie können jetzt etwa den Befehl "c dir /b /s excel.exe" direkt unter "Start, Ausführen" eingeben und erhalten das Ergebnis angezeigt.

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