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Kauf-Tipp: Bei Kameras auf H.265-Codec achten

27.03.2015 | 09:31 Uhr |

Den Videocodec H.264 gibt es schon seit 2003. Mit H.265 kommt nun der Nachfolger auf den Markt - aber nicht ohne Probleme.

Mit der Einführung von 4K wurde mit H.265 auch der Nachfolger von H.264 präsentiert. Mit diesem können Sie die vierfache Full-HD-Auflösung übers Netzwerk streamen. Leider unterstützen noch nicht alle Hersteller diesen Codec nativ, sondern bevorzugen eigene Umsetzungen. Sony bietet den XAVC-Codec an, Panasonic verwendet AVC-Ultra, Canon setzt auf ein 4K-Raw-Format.

Jedoch starten die ersten Hersteller bereits mit der direkten Integration des H.265-Standards, so etwa Samsung bei der spiegellosen Systemkamera NX1. Deswegen sollten Sie, falls für Sie 4K und eine flexible Weiterverarbeitung wichtig sind, beim Kauf auf eine direkte H.265-Unterstützung achten.

Sonst kommen Sie um den Einsatz eines Konverters wie des WinX HD Video Converter Deluxe für etwa 50 Dollar nicht herum. Zumindest seitens der Player sieht es bereits ein wenig besser aus. Der VLC-Player übernimmt an dieser Stelle wieder einmal die Führung und erlaubt die Wiedergabe von H.265-Material und den gebräuchlichsten herstellerabhängigen Formaten.

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