2230174

Kamera dank Selbst- und Fernauslöser ohne Wackler auslösen

08.11.2016 | 09:50 Uhr |

Wer bei einem Foto jegliches Risiko auf Unschärfe durch Verwackeln ausschalten will, der sollte auf manuelles Auslösen verzichten.

Denn beim Drücken des Auslösers bewegen Sie die Kamera sogar dann minimal, wenn diese auf ein Stativ montiert ist. Eine Alternative zum mechanischen Auslöseknopf an der Kamera ist ein Selbstauslöser. Die Kamera macht selbstständig ein Bild, ohne dass Ihr manuelles Einwirken erforderlich ist.

Jede aktuelle Digitalkamera verfügt über einen elektronischen Selbstauslöser. Ist dieser aktiv, so vergehen je nach Modus fünf bis zehn Sekunden, bis die Kamera auslöst. Ein optisches oder akustisches Signal zeigt dabei an, wenn der Auslösemoment naht.

Eine Alternative zum elektronischen Selbstauslöser ist der mechanische, der besonders in Verbindung mit mechanischen Kameras eingesetzt wird. Dabei handelt es sich um einen Aufsatz, der über eine Uhrwerkvorrichtung die Auslösemechanik der Kamera verzögert. Der mechanische Selbstauslöser benötigt jedoch einen speziellen Anschluss an der Kamera.

Eine dritte Option, um Schwingungen beim Auslösen zu vermeiden, ist ein Fernauslöser. Hier fällt die Verzögerung beim Auslösen dann weg. Fernauslöser können auf verschiedenen Wegen mit der Kamera kommunizieren: Mechanische Fernauslöser benötigen wie ihre Selbstauslöserkollegen einen besonderen Anschluss und arbeiten zudem über einen Draht, der den Druck auf den Auslöser der (mechanischen) Kamera überträgt.

Scharfe Fotos machen mit und ohne Stativ

Digitale Kameras lassen sich meistens über eine elektronische Vorrichtung fernauslösen, die kabelgebunden, mittels Infrarot oder über Funk arbeiten kann. Hier ist ebenfalls ein spezieller Anschluss notwendig. Wenn eine Kamera mit WLAN ausgestattet ist, gibt es die Möglichkeit, die Kamera vom Mobilgerät aus per App fernzusteuern und auszulösen.

Der perfekte Selfie - Darauf müssen Sie achten

0 Kommentare zu diesem Artikel
2230174