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Kamera-Tipp: Adapter, Filter und Objektivaufsätze erklärt

21.09.2015 | 14:33 Uhr |

Mit einem Filter oder einem anderen Aufsatz können Sie die Funktionalität eines vorhandenen Objektivs erweitern. Lohnt sich das?

Wer sich etwas intensiver mit Fotografie beschäftigt, wird früher oder später seine Ausrüstung erweitern. Zum Standard-Zubehör wie mehrere Speicherkarten, Zweit- (oder auch Dritt-)Akku und einer Tasche kommen dann weitere Objektive mit unterschiedlichen Brennweiten hinzu. Zubehör, das erst bei fortgeschrittenen Hobbyfotografen zum Einsatz kommt, sind Filter und andere Objektivaufsätze.

Bei den Filtern unterscheidet man zwischen Schraub- und Einsteckfiltern in Verbindung mit Filterhaltern - je nachdem, wie man den Filter am Objektiv befestigt. Beliebte Filterarten sind etwa Tageslichtfilter (nähern das Spektrum von Kunstlicht an Tageslicht an), Schutzfilter gegen UV-Licht und Skylight (filtert ultraviolette Strahlung und Blau-Grün-Anteil in den Schatten heraus), Polfilter gegen Reflexionen auf nichtmetallischen Flächen wie Wasser, Farbkorrektur- und Graufilter, Schwarzweißfilter, Weichzeichnungsfilter sowie Verlauf- und Effektfilter.

Tipp: So finden Sie das richtige Objektiv für Ihre Kamera

Neben Filtern mit verschiedenen Funktionen lassen sich an einem Kameraobjektiv auch diverse Aufsätze befestigen. Mit einem Telekonverter verändern Sie beispielsweise die Brennweite, ein Spezialfall davon ist der Fisheye-Vorsatz. Und mit einem Objektivadapter lassen sich Objektive an Kameras betreiben, die eigentlich nicht zusammenarbeiten – etwa ein EF-S-Objektiv von Canon am EF-M-Bajonett der EOS-M.

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