Selbst die besten Hacker beißen sich die Zähne an langen Passwörtern aus. Wir zeigen, was Sie sonst noch für Ihre WLAN-Sicherheit tun können. ©AVIM
Es bedarf keiner umständlichen Sicherheitsmaßnahmen, um Ihr WLAN-Netzwerk effektiv zu schützen. Folgen Sie einfach den vier Grundregeln, und Ihr WLAN ist unangreifbar.
Zunächst einmal aktivieren Sie in Ihrem Router die Verschlüsselung WPA oder noch besser WPA2. Falls Sie eine Fritzbox nutzen, öffnen Sie dazu mit einem per Netzwerkkabel verbundenen PC deren Konfigurationsoberfläche im Browser über die Adresse der
fritzbox . Dann klicken Sie auf „Inhalt“ und im Bereich „WLAN“ auf „Sicherheit“. Wählen Sie oben die Option „WPA-Verschlüsselung“ und unten neben „WPA-Modus“ idealerweise den Eintrag „WPA2 (CCPM)“. Falls Sie in Ihrem Haushalt noch Geräte nutzen, deren Netzwerkadapter diese Verschlüsselung nicht beherrscht, dann können Sie „WPA (TKIP)“ wählen. Sofern Sie dann einen sicheren WLAN-Netzwerkschlüssel wählen, ist dieser Algorithmus ebenfalls ausreichend sicher.
Ein sicherer WPA-Schlüssel hat idealerweise 20 bis 63 Zeichen und besteht aus einer möglichst zufälligen Anreihung von großen und kleinen Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen. Sie können sich auch einen sicheren WPA-Schlüssel erzeugen lassen. Dazu gehen Sie etwa auf die Seite
grc.com/passwords , markieren die Zeichenfolge unterhalb von „63 random printable ASCII characters“ und kopieren sie mit der Tastenkombination Strg und C. Es handelt sich dabei um einen beim Öffnen der Seite zufällig erzeugten und sehr sicheren Schlüssel. Fügen Sie ihn dann in eine Textdatei ein, und übertragen Sie diese auf alle Computer, die Ihr WLAN nutzen. Danach fügen Sie den Schlüssel mit der Tastenkombination Strg und V in das entsprechende Feld („WLAN-Netzwerkschlüssel“ bei der Fritzbox) der Konfigurationsoberfläche Ihres Routers ein. Daraufhin bricht die Verbindung mit Ihren anderen WLAN-PCs natürlich ab. Wählen Sie dort jeweils die neue Verschlüsselung, und tragen Sie den zuvor übertragenen Schlüssel ein, um die Verbindung wiederherzustellen.
Tipps und Tricks für Ihren Router
Reichweite verringern: Als weitere Maßnahme zum Schutz Ihres Netzwerks und Ihrer Daten können Sie die Funkleistung Ihres WLAN-Routers auf das nötige Minimum reduzieren. Je weniger Funkwellen aus Ihrer Wohnung ausstrahlen, desto geringer ist das Risiko, dass Fremde darauf zugreifen können. Bei der Fritzbox aktivieren Sie dazu zunächst die Expertenansicht, indem Sie auf „Ansicht“ klicken, einen Haken vor „Expertenansicht aktivieren“ setzen und auf „Übernehmen“ klicken. Danach klicken Sie auf „Inhalt“ und im Bereich „WLAN“ auf „Funkkanal“. Im folgenden Fenster wählen Sie „Funkkanal-Einstellungen anpassen“, setzen einen Haken vor „Sendeleistung automatisch auf den tatsächlichen Bedarf verringern“, wählen aus der Ausklappliste daneben den Eintrag „50%“ und klicken auf „Übernehmen“. Nun überprüfen Sie, dass Sie innerhalb Ihrer Wohnung noch über ausreichend Konnektivität verfügen. Das können Sie entweder einfach durch Ausprobieren herausfinden, oder Sie laufen Ihre Wohnung systematisch mit einem Notebook ab, auf dem das Programm
Heatmapper installiert ist und läuft. Das Programm erstellt für Sie eine Karte der Netzabdeckung Ihres WLANs. Wenn die Konnektivität überall noch mehr als gut ist, können Sie versuchen, die Leistung auf „25%“ herabzusetzen.
SSID verbergen: SSID („Service Set Identifier“) ist der Name Ihres WLAN-Netzes. Wenn Sie diesen Namen verbergen lasssen, dann wird Ihr WLAN bei Windows, Linux und Mac standardmäßig nicht mehr in der Liste verfügbarer Netzwerke angezeigt. Das hält natürlich keinen Hacker ab, kann aber durchaus verhindern, dass Ihr Nachbar sich verleitet fühlt, Ihr WLAN für seine Zwecke mitzubenutzen. Achtung: Wenn Sie ein
iPad besitzen, sollten Sie die SSID nicht verbergen, denn dann kann auch das iPad Ihr WLAN nicht mehr nutzen. Auf der Fritzbox-Oberfläche aktivieren Sie zum Verbergen zunächst die Expertenansicht wie zuvor beschrieben. Dann klicken Sie auf „Inhalt ➞ Funknetz“, entfernen den Haken vor „Name des WLAN-Funknetzes sichtbar“, und klicken auf „Übernehmen“. Übrigens: Wenn Sie den Begriff _nomap an Ihre SSID anfügen, dann wird Ihr WLAN nicht in der Google-Datenbank erfasst.
Schnelle Lösungen für Netzwerk-Probleme Eigener Zugang für Gäste: Wenn Ihr Besuch gerne über Ihr WLAN surfen möchte, dann sollten Sie es vermeiden, ihm Ihren WPA-Schlüssel zu verraten. Nutzen Sie stattdessen lieber den Gastzugang, den etwa die Fritzbox anbietet. Klicken Sie dazu auf der Fritzbox-Oberfläche auf „Inhalt ➞ Gastzugang“, setzen einen Haken vor „Gastzugang aktiv“, geben unten einen eigenen WLAN-Netzwerkschlüssel ein, und klicken auf „Übernehmen“. Ihr Besuch kann sich dann mit dem WLAN-Netzwerk „FRITZ!BoxGastzugang“ und Ihrem Gastschlüssel verbinden. Der Gastzugang bleibt standardmäßig für 30 Minuten aktiv. Sie können den Zeitraum auch verlängern, indem Sie den entsprechenden Punkt aus der Ausklappliste auswählen.
02.03.12
Was soll die Aussage "[I]Achtung: Wenn Sie ein iPad besitzen, sollten Sie die SSID nicht verbergen, denn dann kann auch das iPad Ihr WLAN nicht mehr nutzen[/I]"?
Falls das wirklich so ist, dann aber nur beim iPad1. Das iPad2 - und auch das iPhone 4S - hat mit versteckten SSIDs absolut keine Probleme!
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19.06.12
Geht's noch?!?!?
Wie dämlich unprofessionell ist das denn selbst Microsoft rät davon ab, die SSID zu verbergen, da dies einem Hacker sehr entgegen kommen kann. siehe hier:
http://technet.microsoft.com/library/bb726942.aspx#EDAA
Liebe Leser: SSID bitte nicht!!!! verbergen!!!
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21.06.12
Und wir empfehlen auch, die SSID nicht zu verbergen. Bitte nochmal lesen:
Jetzt kannst du dich mit Hotte streiten. Und ich frag den Redakteur, ob er etwas zu ergänzen hat.
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21.06.12
Ich will mich mit niemanden streiten und das ist auch nicht nötig.
De facto wird [COLOR="Purple"]im Artikel nur IPAD Besitzern [/COLOR]empfohlen, die SSID [B][I]nicht [/I][/B]zu verbergen. Dies ist so nicht richtig, selbst MS empfiehlt, die SSID [COLOR="purple"]GRUNDSÄTZLICH [/COLOR][B][I]nicht [/I][/B]zu deaktivieren.
Bitte selbst richtig lesen. Und Viel Erfolg mit dem Redakteur
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21.06.12
das angesprochene Sicherheits-Problem das durch eine verborgene SSID entstehen kann, besteht nur, wenn der Client sich automatisch mit dem verborgenen WLAN verbindet. Und das ist zumindest bei Windows 7 kein Standard.
viele Grüße
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21.06.12
1) Das ipad kann sich selbstverständlich mit WLANs verbinden, die keine SSID senden, ggf. muss man diese halt per Hand eintragen.
2) Die SSID zu verbergen ist grundsätzlich sinnfrei, schon recht als Ersatz für eine Verschlüsselung.
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21.06.12
Hallo Herr Löbering,
das beschriebene Sicherheitsproblem liegt dann ja Ihrer Aussage zufolge glücklicherweise nur bei 30% der PC-User ... !?
Quelle: http://gs.statcounter.com/#os-ww-monthly-201107-201206
Viele Grüße
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21.06.12
viele Grüße
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30.08.12
Mußte meine Fritzbox auf Werkeinstellung zurücksetzen und alles neu anmelden, auch die Telefone.
Ich befolge nie wieder einen Tipp der PC-Welt, hat mich Stunden gekostet wo ich lieber was gscheiteres getan hätte.
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30.08.12
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02.09.12
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