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Ist die Stromspar-Funktion bei Fritz-Routern nutzlos?

12.08.2014 | 09:33 Uhr |

Die Fritzbox 7390 – und viele andere AVM-Modelle – bieten die Option, nicht benutzte Ports des Switches auf 100 Mbit/s herunterzutakten, um Strom zu sparen. Um Verbindungsprobleme mit gedrosselten Ports zu vermeiden, sollten Sie auf den Power Mode umstellen.

Die Fritzbox 7390 war bis vor kurzem das Flaggschiff von AVMs Routerserie. Sie bietet die Option, nicht benutzte Ports des Switches auf 100 Mbit/s herunterzutakten, um Strom zu sparen. Standardmäßig sind die Ports 2-4 auf 100 Mbit/s gedrosselt, nur Port 1 läuft ab Werk mit voller Geschwindigkeit. Die Messung an der Fritzbox 7390 ergab bei 2 belegten Switch-Ports einen Stromverbrauch von 8,2 W, bei gedrosselten Schnittstellen von 8,1 W – eine Reduktion innerhalb der Fehlertoleranz. Deshalb handelt man sich mehr Nachteile als Vorteile ein, wenn man den Green Mode nutzt. Viele Switches erkennen die gedrosselten Ports nicht richtig und verweigern den Verbindungsaufbau mit der Fritzbox 7390, im Power Mode hingegen treten diese Probleme nicht auf – eine Umstellung erscheint also als sinnvolle Möglichkeit.

So geht’s: Geben Sie fritz.box oder die IP-Adresse des Routers in die Adresszeile Ihres Browsers ein und melden Sie sich an. Wählen Sie dann in der linken Spalte „Heimnetzwerk“ und auf der rechten Seite den Reiter „Netzwerkeinstellungen“. Setzen Sie alle Ports auf „1 GBit/s“ und klicken Sie abschließend auf OK, um die neuen Einstellungen zu speichern.

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