Ist Ihr PC bereits gekapert?
Bei Malware-Verdacht: Schädlinge aufdecken
- Achten Sie auf die Kontrollleuchten von Netzwerkkarte und Festplatten. Wenn sie nach einigen Minuten ohne Eingriff noch immer flackern und somit anzeigen, dass Daten übertragen werden, kann das ein Hinweis auf einen Schädling sein, muss aber nicht. Es kann zum Beispiel auch nur das automatische Update oder der Indexdienst sein.
- Wenn Ihr Windows immer mal wieder sehr zäh läuft und dann kaum bis gar nicht mehr auf Eingaben reagiert, sollten Sie auch stutzig werden.
- Führen Sie auf der Internetseite grc.com den Port-Scan „ShieldsUP!“ durch. Dazu klicken Sie auf „ShieldsUP! ➞ Proceed ➞ All Service Ports“. Damit wird geprüft, ob und wenn ja welche Standard-Ports Ihres Heimnetzwerks und PCs aus dem Internet erreichbar sind. Grün bedeutet, dass ein Port geschlossen und versteckt, rot dass er geöffnet, und blau, dass er geschlossen ist. Rote Ports können hier ein Hinweis darauf sein, dass ein Schädling eine Hintertür in Ihrem Netzwerk geöffnet hat. Allerdings kann ein geöffneter Port auch gewünscht sein. Der Port 443 („SSL“) beispielsweise ist geöffnet, wenn Sie die Fernwartung Ihres Fritzbox-Routers aktiviert haben.
- Öffnen Sie die Datei „hosts“ im Ordner „\Windows\System32\Drivers\etc“ mit einem Textprogramm wie etwa Notepad. Prüfen Sie, dass hier alle Zeilen mit einer Raute # beginnen. Oder dass die Zeilen, bei denen das nicht der Fall ist, nur den Eintrag „127.0.0.1 localhost“ oder „::1 localhost“ enthalten. Sollte etwas anderes drinstehen, das Sie nicht selbst eingetragen haben, ist das ein Hinweis auf einen Hacker-Angriff.
- Prüfen Sie zusätzlich, ob Ihre externe IP-Adresse in einer der Datenbanken steht, die Urheber von Massen-E-Mails erfassen. Bei einem DSL-Anschluss mit wechselnder IP-Adresse ist das zwar eher unwahrscheinlich, probieren sollten Sie es trotzdem. Öffnen Sie dazu die Seite dnsbl.info, und klicken auf „Check this IP“. Falls mehrere der Einträge mit einem roten Symbol versehen sind, ist Ihre IP gelistet und ein Computer in Ihrem Netzwerk wahrscheinlich verseucht.
Der Sicherheitsscanner Snort überprüft Netzwerke auf Hackerangriffe und schlägt zuverlässig Alarm wenn die Gefahr eines Einbruchs droht.
Möchten Sie wissen, ob eine andere Person außer Ihnen selbst einen USB-Stick an Ihrem Rechner verwendet hat (etwa um Daten zu klauen), gibt Ihnen das praktische Tool umfassende Auskunft über das verwendete Gerät.
IceSword such nach eingeschleusten Rootkits im System und versucht diese dann zu löschen.
Die Freeware AirSnare ist ein auf Winpcap aufbauendes Tool, das sich in ein WLAN einklinkt und auf fremde MAC-Adressen achtet - also das eigene WLAN überwacht. Taucht plötzlich eine nicht autorisierte Adresse auf, kann die Freeware beispielsweise die Protokollierung der IPs von fremden Rechnern und das Sperren des Netzwerkzugriffs durchführen.
Microsoft Attack Surface Scanner hilft Ihnen dabei, das System auf Sicherheitsprobleme hin zu analysieren und mögliche Lücken sofort zu schließen.
Wollen Sie die Freiheit des Internets auch außerhalb Ihrer vier Wände oder dem Büro nutzen, werden Sie mit Ihrem Wireless-Lan sehr leicht Opfer von Hackern, die die Verbindung zum Hotspot für Angriffe nutzen können. Dagegen schützt Sie der kostenlose Hotspot-Shield.
Wenn Sie wissen möchten, was in Ihrem Netzwerk geschieht, dann hilft Ihnen NetWorx. Das kompakte Tool sammelt alle Informationen und zeigt sie an.
Am besten ist natürlich, wenn Sie sich alle Passwörter merken können. Bevor Sie jedoch Passwörter aufschreiben, weil Sie hin und wieder einige vergessen, sollten Sie besser einen Passwort-Safe verwenden!
Für den Fall der Fälle: Sollten Hacker in Ihr System eindringen, sollen Sie so wenig wie möglich finden. Löschen Sie darum sensible Daten, die Sie nicht mehr benötigen mit einem Spezial-Tools, das die Wiederherstellung verhindert.
Hacker lauern auch offline. Wenn Diebe Ihr Notebook gestohlen haben, können Sie dank Verschlüsselung wenigstens nicht auf Ihre Daten zugreifen.
Das Addon Secure Login kann auf Login-Seiten Javascript temporär abschalten, was zusätzliche Sicherheit gegen Cross-Site-Scripting bietet.
Blocken Sie Schadcode auf dubiosen Seiten. Vertrauenswürdige Seiten wie pcwelt.de können Sie auf eine Whitelist setzen.



