Hacker enttarnen
Geheime Hackertools auf dem PC aufdecken
Malware nistet sich oft unentdeckt auf dem PC ein. So erwischen Sie das Ungeziefer trotzdem. ©iStockphoto.com/yuri_arcurs
Entpacken Sie zunächst die Currports-Version für Ihre Windows-Variante (32- oder 64-Bit) in einen beliebigen Ordner. Dann entpacken Sie das Archiv von IPnetinfo in denselben Ordner und starten anschließend die Programmdatei cports.exe. Daraufhin sehen Sie eine Tabelle mit Programmnamen („Prozessname“), dem Datenübertragungsprotokoll („Protokoll“), der IP-Adresse Ihres PCs („Lokaladresse“), der Adresse des Zielcomputers („Fernadresse“) und der für die Datenübertragung verwendeten Ports („Lokalanschluss“).
Es gibt keine eindeutige Regel, nach der sich gutartige von bösartigen Verbindungen unterscheiden lassen. Die drei wichtigsten Faktoren, das herauszufinden, sind der Programmname („Prozessname“), der lokale Port („Lokalanschluss“) und das Verbindungsziel („Fernadresse“). Klicken Sie zunächst zweimal auf den Spaltentitel „Lokalanschluss“, um die Verbindungen absteigend nach Portnummern zu sortieren. Sollten Programme bei Ihnen Ports aus dem Bereich 49152 bis 65535 („Dynamic Ports“) geöffnet haben, überprüfen Sie den Programmnamen. Sollte einer davon Ihnen nichts sagen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Eintrag und wählen im neuen Menü „IPNetinfo“.
Außerdem markiert Currports automatisch alle Programmeinträge pinkfarben, die weder über Versionsinformationen noch über ein Programmsymbol verfügen. Solche Einträge sind ebenfalls verdächtig. Es kann aber – wie im Fall von Mysql- oder Oracle-Servern – auch ein Fehlalarm sein. Eine englischsprachige Wikipedia-Seite zeigt Ihnen eine Liste aller definierten TCP- und UDP-Ports und den zugeordneten Programmen.
Das Tool Spy BHO Remover zeigt alle installierten Browser Helper Objects an und entfernt die böswilligen BHOs, sowie auch lästige und ungewünschte Toolbars.
Der Sicherheitsscanner Snort überprüft Netzwerke auf Hackerangriffe und schlägt zuverlässig Alarm wenn die Gefahr eines Einbruchs droht.
DEFT steht kurz für „Digital Evidence & Forensic Toolkit“ und ist ein Live-System auf Linux-Basis, das einen Werkzeugkasten forensischer Tools bereit stellt.
Möchten Sie wissen, ob eine andere Person außer Ihnen selbst einen USB-Stick an Ihrem Rechner verwendet hat (etwa um Daten zu klauen), gibt Ihnen das praktische Tool umfassende Auskunft über das verwendete Gerät.
IceSword such nach eingeschleusten Rootkits im System und versucht diese dann zu löschen.
Die Freeware AirSnare ist ein auf Winpcap aufbauendes Tool, das sich in ein WLAN einklinkt und auf fremde MAC-Adressen achtet - also das eigene WLAN überwacht. Taucht plötzlich eine nicht autorisierte Adresse auf, kann die Freeware beispielsweise die Protokollierung der IPs von fremden Rechnern und das Sperren des Netzwerkzugriffs durchführen.
Microsoft Attack Surface Analyzer hilft Ihnen dabei, das System auf Sicherheitsprobleme hin zu analysieren und mögliche Lücken sofort zu schließen.
Wollen Sie die Freiheit des Internets auch außerhalb Ihrer vier Wände oder dem Büro nutzen, werden Sie mit Ihrem Wireless-Lan sehr leicht Opfer von Hackern, die die Verbindung zum Hotspot für Angriffe nutzen können. Dagegen schützt Sie der kostenlose Hotspot-Shield.
Wenn Sie wissen möchten, was in Ihrem Netzwerk geschieht, dann hilft Ihnen NetWorx. Das kompakte Tool sammelt alle Informationen und zeigt sie an.
Am besten ist natürlich, wenn Sie sich alle Passwörter merken können. Bevor Sie jedoch Passwörter aufschreiben, weil Sie hin und wieder einige vergessen, sollten Sie besser einen Passwort-Safe verwenden!
Für den Fall der Fälle: Sollten Hacker in Ihr System eindringen, sollen Sie so wenig wie möglich finden. Löschen Sie darum sensible Daten, die Sie nicht mehr benötigen mit einem Spezial-Tools, das die Wiederherstellung verhindert.
Hacker lauern auch offline. Wenn Diebe Ihr Notebook gestohlen haben, können Sie dank Verschlüsselung wenigstens nicht auf Ihre Daten zugreifen.
Das Addon Secure Login kann auf Login-Seiten Javascript temporär abschalten, was zusätzliche Sicherheit gegen Cross-Site-Scripting bietet.
Blocken Sie Schadcode auf dubiosen Seiten. Vertrauenswürdige Seiten wie pcwelt.de können Sie auf eine Whitelist setzen.
Das für die private Nutzung kostenlose Programm Hijack Free unterstützt den Anwender bei der Suche und Beseitigung von Trojanern, Rootkits und Spyware in der Windows-Installation.
Das Firefox Add-On sorgt dafür, dass Internetseiten beim Surfen - falls vorhanden - als HTTPS-verschlüsselte und wesentlich besser gesicherte Variante geöffnet wird.
Der Google-Sicherheitsscanner Skipfish sucht nach Sicherheitslücken in Websites und Webanwendungen.
Datenspione kommen nicht selten über den USB-Stick. Ersparen Sie sich das manuelle Aktivieren und Deaktivieren des Schreibschutzes für Ihre USB-Geräte.







