Irrtümer vermeiden

GMX - Mailadressen aus dem Spamfilter nehmen

Freitag, 01.02.2013 | 11:34 von Heinrich Puju
Bildergalerie öffnen Spamirrtümer lassen sich leicht verhindern, indem man vertrauenswürdige Absender in die sogenannte "Whitelist" einträgt.
© iStockphoto.com/ene
Automatisierte Vorgänge senden wiederholt ähnliche E-Mails an dieselbe Adresse. Solche gleichlautenden E-Mails geraten sehr leicht unter Spamverdacht. Das ist auch bei GMX so. Wenn die Analyse falsch liegt, können Sie den Spamfilter für den betreffenden Absender abschalten.
Spamverdacht abschalten: Um einen Spamverdacht zu entkräften, genügt es, den Absender von der Überprüfung auszunehmen. Loggen Sie sich bei www.gmx.de ein und klicken Sie danach auf „E-Mail ➞ Optionen ➞ Spamschutz“.

Nun öffnen Sie im Fenster mit einem Klick auf „Erweiterte Einstellungen vornehmen“ das Konfigurationsfenster und klicken dann auf „Whitelist bearbeiten“. Tragen Sie in das Feld „Liste der erwünschten Absender“ die E-Mail-Adressen der Benutzer ein, deren Nachrichten nicht mehr überprüft werden sollen. Die betreffenden E-Mail-Adressen können Sie direkt aus dem Spamordner übernehmen.


Öffnen Sie mit „E-Mail -> Optionen -> Spamschutz
-> Whitelist bearbeiten“ das Dialogfenster, in dem Sie die
Adressen eingeben, die Sie vom Spamschutz ausnehmen
möchten.
Vergrößern Öffnen Sie mit „E-Mail -> Optionen -> Spamschutz -> Whitelist bearbeiten“ das Dialogfenster, in dem Sie die Adressen eingeben, die Sie vom Spamschutz ausnehmen möchten.

Hierfür führen Sie den Mauszeiger in der Navigationsspalte in der E-Mail-Rubrik über „Ordnerwahl“ und klicken im geöffneten Untermenü auf „Spamverdacht“. Öffnen Sie eine E-Mail des Absenders, den Sie in Zukunft von der Überprüfung ausnehmen wollen, per Klick auf den Absendernamen. Im Fenster markieren Sie nun mit gedrückter Maustaste die E-Mail-Adresse im Feld „Von“, klicken danach die Markierung mit der rechten Maustaste an und wählen „Kopieren“. Achten Sie darauf, dass Sie nur die reine E-Mail-Adresse innerhalb der spitzen Klammern markieren – beispielsweise techniktrick@gmx.de –, nicht aber die Klammern oder die Benennung des Absenders. Wechseln Sie daraufhin zurück in das Fenster für die Sperrlisten-Ausnahmen, indem Sie die Taste Alt und gleichzeitig die Tabulatortaste drücken. Klicken Sie per rechter Maustaste ins Eingabefeld und wählen Sie „Einfügen“. Danach klicken Sie auf „Übernehmen“.

Freitag, 01.02.2013 | 11:34 von Heinrich Puju
Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (35)
  • tongatonga 09:12 | 06.02.2014

    Ein Nachteil der Variante, sich die SPAM-Mails mit Zusatz im Betreff zuschicken zu lassen, habe ich neulich festgestellt. Es ist eine Mail fälschlicherweise im Filter gelandet. Früher konnte ich die dann als "Nicht-Spam" markieren und der Filter von GMX hat das dann gelernt. Jetzt muss ich dazu manuell einen Filter anlegen. EDIT: Und um das zu können, musste ich vorher 4 x ein unmoralisches Angebot von GMX wegklicken, wobei ich vom fetten "Ja, ich will GMX komplett kaufen"-Button fast vom Stuhl geschubst wurde und den "Nein, ich will den ganzen Scheiß nicht"-Button in blasser Schrift außerhalb des Anzeigebereichs des Monitors lange suchen musste. Google wird immer besser und GMX verscherzt es sich mehr und mehr. Die können auch bald einpacken.

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  • tongatonga 21:07 | 03.09.2013

    Ich glaube nicht, dass das typische deutsche Internet ist. AltaVista ist auch den Bach runtergegangen, weil sie die Kunden mit Werbung zugemüllt haben, statt weniger und dafür hochwertiger zu werben. Google hat's vorgemacht und räumt nach wie vor damit ab, ohne rote Zahle zu schreiben. Die anderen meinen tatsächlich, die könnten nennenswert viele Leute mit Leistungsverschlechterung dazu bringen, auf anderen Wegen als Bezahlvieh gemolken zu werden. Aber was soll's? Der Markt wird es schon richten

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  • Joa 13:42 | 03.09.2013

    Ist bei mir jetzt auch so: Ich kriege jeden Tag irgendwelchen Spam, vom GMX auch als solcher markiert, aber der Spam-Report kommt unregelmäßig, höchstens noch zweimal die Woche. Damit kann man nichts mehr anfangen – und genau das scheint die Absicht zu sein, die dahinter steckt: daß die Leute den Spambericht freiwillig abbestellen. Armes „Internet made in Germany“...

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  • tongatonga 13:02 | 03.09.2013

    Zitat: deoroller
    Wenn man sich auf einen Spamfilter blind verlässt, muss es irgendwann schief gehen.
    Die Leute, die sich hier über den Spamreport beschweren, wollen sich doch gerade nicht blind auf dem Spamfilter verlassen. Ich habe bei einem Account seit einer Woche keinen Spamreport mehr erhalten, obwohl dieser in den Einstellungen aktiviert ist und ich in der Zeit auch SPAM mit Spamhinweis von GMX erhalten habe. Es ist immer mal was daneben gegangen, aber in der letzten Zeit häuft sich das. Die Qualität von GMX ist nicht mehr das, was sie mal war. Bekannte von mir sind schon komplett zu Gmail gewechselt, wo sie bisher parallel angemeldet waren. Dort haben sie solche Probleme nicht erlebt. Der Speicherplatz ist dort auch größer. Wenn's kein amerikanisches Unternehmen wäre, und dazu auch noch eine der größten Datenkraken, würde ich wahrscheinlich auch wechseln.

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  • deoroller 15:10 | 25.08.2013

    Der Einsatz eines Spamfilters nimmt einem nicht die Verantwortung, sich darum zu kümmern, dass keine Mails weg kommen, die einen erreichen sollen. Wenn man sich auf einen Spamfilter blind verlässt, muss es irgendwann schief gehen.

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