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Irfan View - so korrigieren Sie das Farbprofil

15.10.2015 | 14:30 Uhr |

Irfan View stellt Farben manchmal anders dar als andere Grafikprogramme. Mit Plug-ins können Sie das korrigieren.

Es kommt vor, dass die kostenlose Bildbearbeitung Irfan View Farben anders darstellt als andere Grafikprogramme oder auch als die Vorschau im Windows-Explorer. Schuld daran ist meist das Farbprofil, das in Jpeg-Dateien eingebettet sein kann. In der Voreinstellung ignoriert IrfanView diese Angaben und verwendet für die Anzeige den Standardfarbraum sRGB. Wenn das Bild nun aber in einem Programm wie Photoshop angelegt oder bearbeitet wurde, das einen erweiterten Farbraum beherrscht, kann eine unterschiedliche Farbwiedergabe entstehen.

Um das Problem zu beheben, benötigen Sie das kostenlose Plug-in-Paket für IrfanView . Laden Sie die Software herunter und installieren Sie sie im Ordner des Bildprogramms. Öffnen Sie Irfan View und rufen Sie im Menü „Optionen“ die „Einstellungen“ auf. Gehen Sie zum Abschnitt „Zoom- /Farbmanagement“ und setzen Sie dort ein Häkchen vor „Farb-Management verwenden, Farbprofil für die Anzeige setzen: (PlugIn)“. Achten Sie darauf, dass darunter „Aktuelles Bildschirm-Profil“ markiert ist, und bestätigen Sie die Einstellungen mit „OK“.

Bildbearbeitung: Die besten Tools im Vergleich

IrfanView speichert Bilder grundsätzlich im Farbraum sRGB. Damit etwa alle Ihre Fotos auf sämtlichen Geräten gleich aussehen, sollten Sie sie mit der Bildbearbeitung entsprechend konvertieren. Dazu öffnen Sie eine Jpeg-Datei und wählen gleich darauf „Datei > Speichern unter“. Geben Sie einen neuen Ordner an und achten Sie darauf, dass unten im Fenster „Bild speichern als“ das Kontrollkästchen „Optionen-Dialog anzeigen“ markiert ist. Dann nämlich blendet IrfanView das zweite, kleinere Fenster „JPEG / GIF Speichern“ ein. Ziehen Sie dort ganz oben den Regler „Qualität“ ganz nach rechts auf „100“. Schließen Sie den Vorgang dann mit einem Klick auf „Speichern“ im Fenster „Bild speichern als“ ab.

Programme wie Photoshop bieten einen erweiterten Farbraum, der die Farben eventuell noch einmal ein klein wenig besser wiedergibt. Mit der beschriebenen Methode erreichen Sie jedoch, dass die Bilder auf allen Ausgabegeräten gleich aussehen.

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