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Gesperrte Videos anschauen

03.07.2009 | 10:23 Uhr |

Youtube sperrt derzeit aus rechtlichen Gründen viele Musikvideos für deutsche Anwender. Es geht dabei um Streitigkeiten mit der Gema über die Vergütung für die hier kostenlos abgespielten Videos.

TIPP:
Von der Sperrung betroffen sind vor allem (aber nicht nur) Musikvideos in hoher Qualität, die im Youtube-Player mit der Schaltfläche „HQ“ gekennzeichnet sind. Youtube unterscheidet Anwender hierbei anhand der IP-Adresse und prüft, ob diese aus dem deutschen Adressraum stammen oder nicht. Deshalb ist es aber mit Hilfe eines Proxy-Servers, der in den USA steht und über den der Datenverkehr umgeleitet wird, problemlos möglich, Youtube vorzugaukeln, dass man nicht aus Deutschland kommt. Das ist übrigens auch vollkommen legal; es gibt kein Gesetz, gegen das Sie dabei verstoßen.

Gratis-Tool nutzen:
Die in der Vergangenheit oft beschriebene Lösung mit dem Tool Global Pass funktioniert momentan nicht, da die dazugehörigen Server offenbar abgeschaltet wurden. Sie können Youtube trotzdem vortäuschen, dass Sie in den USA beheimatet sind – indem Sie mit Hilfe des Gratis-Tools Hotspot Shield surfen. Das geht über Ihren gewohnten Browser. Oben im Browser-Fenster wird zwar ein Werbebanner eingeblendet, Sie können es aber schließen oder von vornherein mit Hilfe eines Werbeblockers eliminieren. Das Tool eignet sich übrigens auch für anonymes Surfen, da es Ihre IP-Adresse verschleiert. Über „Start, Hotspot Shield, Hotspot Shield Control Panel“ lassen sich die Server-Daten und die transferierte Datenmenge anzeigen.

Zur Datenrate:
Der Durchsatz genügt zwar für die hier beschriebene Youtube-Anwendung. Er reicht allerdings nicht aus, um beispielsweise Filme und TV-Serien über den Streaming-Service Hulu.com ruckelfrei anzusehen. Dabei fließen deutlich größere Datenmengen – Sie benötigen in der Regel einen kostenpflichtigen Proxy .

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