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Internet: Route der Pakete verfolgen

Bei langsamen oder nicht erreichbaren Web-Seiten benutzen Sie gerne das Programm Tracert zur Routenverfolgung. Doch in Ihrer Firma erhalte Sie etwa nach "tracert www.pcwelt.de" stets nur die Meldung Zeitüberschreitung der Anforderung", selbst wenn sich die Seite problemlos im Browser aufrufen lässt. Woran liegt das? PC-WELT erklärt es Ihnen.

Anforderung

Einsteiger

Zeitaufwand

Gering

Problem:

Bei langsamen oder nicht erreichbaren Web-Seiten benutzen Sie gerne das Programm Tracert zur Routenverfolgung. Doch in Ihrer Firma erhalte Sie etwa nach "tracert www.pcwelt.de" stets nur die Meldung Zeitüberschreitung der Anforderung", selbst wenn sich die Seite problemlos im Browser aufrufen lässt. Woran liegt das?

Lösung:

Die Traceroute-Funktion von TRACERT.EXE sendet Pakete an die Rechner, die zwischen Ihnen und dem Ziel liegen. Im Idealfall beantworten die Rechner diese Anfrage, und Tracert kann Ihnen die Route der Pakete und die beteiligten Zwischenstationen anzeigen. Da ein Traceroute möglichen Angreifern einiges über das Firmennetzwerk verraten könnte und Trojanern wie "Stacheldraht" oder "Tribe Flood Network" die Tür öffnet, haben die Administratoren Ihres Firmennetzwerks die Routenverfolgung aus Sicherheitsgründen geblockt.

Wenn Sie etwas Ungenauigkeit in Kauf nehmen, können Sie auf öffentliche Traceroute-Dienste im Internet zurückgreifen. Ein Web-Verzeichnis mit Links zu weltweiten Traceroute-Diensten finden Sie unter www.traceroute.org . Die Einträge sind geografisch geordnet. Mit etwas Glück ist Ihr Provider auch dabei.

Über die Web-Seite geben Sie den gewünschten Zielrechner an und erhalten die Ergebnisse im Browser. Der Traceroute geht dabei jedoch nicht von Ihrem Rechner aus, sondern vom Server des Anbieters, daher müssen Sie mit der erwähnten Ungenauigkeit rechnen. Einen guten Überblick, welche Zwischenstation langsam oder gar nicht reagiert, gibt dieser Dienst aber allemal.

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