Die Nadel im Heuhaufen finden

Bessere Ergebnisse bei der Google-Suche

Mittwoch, 02.11.2011 | 10:35 von Thorsten Eggeling
© iStockphoto.com/alija
Die Google-Suche gilt als das nützlichste Internetwerkzeug der Welt. Trotzdem wird man bei komplexen Eingaben selten auf der ersten Seite fündig. So steigern sie Ihre Trefferchancen.
Hier können Sie eine Adresse eintragen, die nicht mehr in
den Google-Suchergebnissen auftauchen soll.
Vergrößern Hier können Sie eine Adresse eintragen, die nicht mehr in den Google-Suchergebnissen auftauchen soll.

An der Arbeitsweise von Suchmaschinen lässt sich nichts ändern, aber Sie können über geschickte Suchanfragen das Ergebnis verbessern. Ein Instrument ist die Suche nach Wortgruppen. Tippen Sie beispielsweise in die Google-Suche „Otto Müller“ ein (mit Anführungszeichen), wenn Sie nach der Person Otto Müller suchen. Sie schränken damit die Liste der Fundstellen deutlich ein. Ohne Anführungszeichen such Google nach Seiten, auf denen die Wörter „Otto“ und „Müller“ vorkommt und liefert deutlich mehr Ergebnisse. Das Beispiel zeigt aber zugleich auch die Problematik der Suche. Denn Google unterschiedet nicht zwischen „Müller“ und „Mueller“. Google weiß auch nicht, ob Sie den Maler Otto Müller oder die gleichnamige Metzgerei suchen. Hier hilft es nur, das Ergebnis über einen weiteren Suchbegriff einzuschränken, etwa „Otto Mueller Maler“.



Erweiterte Suche: Wenn Sie bei google.de auf „Erweiterte Suche“ klicken, sehen Sie ein Formular, über das Sie komplexere Suchanfragen absenden können. Ein wichtiges Instrument ist die Einschränkung, die Sie hinter „Datum“ vornehmen können. Wenn Sie hier beispielsweise „im letzten Monat“ einstellen, sehen Sie im Ergebnis nur Internetseiten, die nicht älter als einen Monat sind.
Seiten auf die schwarze Liste setzen: Eine neue Google-Funktion macht es jetzt möglich, unerwünschte Internetseiten dauerhaft aus den Suchergebnissen zu verbannen. Bei Redaktionsschluss stand diese Funktion nur auf der englischsprachigen Google-Seite zur Verfügung. Gehen Sie auf google.de, und klicken Sie zuerst auf „Anmelden“. Wenn Sie noch kein Konto bei Google besitzen, können Sie es über „Jetzt ein Konto anlegen“ einrichten. Danach wechseln Sie über „Google.com in English“ am unteren Rand des Fensters zur englischsprachigen Google-Version. Klicken Sie rechts oben auf das Symbol „Options“ und im Menü auf „Search settings“. Es öffnet sich die Seite mit den Google-Einstellungen. Klicken Sie unten auf der Seite auf „Manage blocked sites“. Sie sehen dann ein Formular, über das Sie Internetadressen in Ihre Liste der gesperrten Seiten aufnehmen können.

Mittwoch, 02.11.2011 | 10:35 von Thorsten Eggeling
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