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Kurzadressen mit Webdienst Longurl enttarnen

02.10.2013 | 14:31 Uhr |

Beim Surfen im Web oder beim Lesen von Mails und Tweets stoßen Sie auf „Kurz-Adressen“ wie etwa www.tinyurl.com/8wdgnn2, www.bit.ly/VUrExW.

Wie Sie vermutlich wissen, handelt es sich dabei um Weiterleitungen auf andere Adressen. Wohin diese Kurz-URLs führen, sehen Sie allerdings erst, wenn Sie darauf geklickt haben und sich die Zielseite öffnet. Das ist gar nicht mal so ungefährlich. Schließlich könnte sich hinter der harmlos aussehenden Adresse, die Ihnen ein Freund schickt, auch eine sehr peinliche Webseite verstecken, die Sie lieber nicht im Büro öffnen sollten.

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Gefährlich, peinlich oder nützlich? Über www.longurl.org erfahren Sie, welche Webseiten sich hinter Kurz-URLs wie beispielsweise www.bit.ly/VUrExW verstecken.
Vergrößern Gefährlich, peinlich oder nützlich? Über www.longurl.org erfahren Sie, welche Webseiten sich hinter Kurz-URLs wie beispielsweise www.bit.ly/VUrExW verstecken.

Oder sogar noch schlimmer: Es handelt sich um eine gefälschte E-Mail, die nicht wirklich von Ihrem Bekannten stammt, sondern von einem Bot-Netzwerk – und der Link führt zu einer Webseite, die Sicherheitslücken in Ihrem Browser ausnutzt und dann Ihren Rechner verseucht.

Die Lösung: Bietet der Dienst www.longurl.org . Dort geben Sie die verkürzte Webadresse ein, klicken danach auf „Expand“ und erhalten die (lange) URL der Zielseite angezeigt. Daraus können Sie oft schon ersehen, ob es sich um eine seriöse oder um eine zweifelhafte Seite handelt. Noch komfortabler geht es jedoch mithilfe des Firefox-Add-ons „Long URL Please“ ( www.longurlplease.com ), denn dieses Add-on wandelt Kurz-URLs automatisch in die Langversion um.

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