Für vorsichtige Surfer

Sicher googeln - Sucheingaben verschlüsseln

Freitag den 13.04.2012 um 09:23 Uhr

von Heinrich Puju

Bildergalerie öffnen Google-Suchergebnisse verschlüsseln
© iStockphoto.com/alija
Auch die Google-Suche ist nicht vor Hackern gefeit. Im ungünstigsten Fall können Ihre Suchergebnisse abgefangen und mißbraucht werden. So schützen Sie sich.
Was Sie über das Internet abfragen und auf Internetseiten gezeigt bekommen, braucht nicht jeder zu sehen. Das gilt schon lange für Geldgeschäfte, bei denen Banken das SSL-Protokoll (Secure Sockets Layer) einsetzen, um Daten sicher und verschlüsselt im Internet zu übertragen. Zu erkennen ist dies am HTTPS-Protokolleintrag in der Adresszeile. Doch nicht nur, wenn es um Geld geht, auch bei der Abfrage von Informationen können Sie Ihre Internetverbindung schützen: Google bietet dafür die HTTPS-Übertragung bei Suchanfragen.


Sicherheitsschloss und „https“ zeigen, dass eine sichere
Verbindung zu Google besteht. Bei der Eingabe zeigt das Logo die
SSL-Verbindung.
Vergrößern Sicherheitsschloss und „https“ zeigen, dass eine sichere Verbindung zu Google besteht. Bei der Eingabe zeigt das Logo die SSL-Verbindung.

Suchanfrage über SSL: Um Google im sicheren Übertragungsmodus aufzurufen, geben Sie in die " https://www.google.de " in die Adresszeile des Browsers ein und betätigen die Enter-Taste. Die verschlüsselte Verbindung wird in der Adresszeile angezeigt, in der Sie sich mit einem Klick auf das Sicherheitsschloss oder bei Firefox auf das Identifikationsfeld von der sicheren und verschlüsselten Übertragung überzeugen können. Um ganz sicher zu gehen, können Sie auch die spezielle verschlüsselte Version von Google verwenden.

In diesem Fall zeigt das Google-Fenster an, dass es sich um eine SSL-Verbindung handelt. Durch die gesicherte und verschlüsselte Übertragung wird in erster Linie Ihr Weg zu Google geschützt. Darüber hinaus sollen auch bei der Weiterleitung von Google die Suchinformationen nicht – wie sonst üblich – an die aufgerufene Internetseite weitergegeben werden. Über eines sollten Sie sich allerdings klar sein: Google selbst weiß immer, welche Suchanfrage Sie eingegeben haben. Da gibt es nichts zu verheimlichen.

Freitag den 13.04.2012 um 09:23 Uhr

von Heinrich Puju

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