Ihre Fotos online

Microstocks: Verkaufen Sie Ihre Fotos online

Mittwoch den 26.10.2011 um 10:34 Uhr

von Arne Arnold

© iStockphoto.com
Lassen Sie Ihre Urlaubsfotos nicht auf der Speicherkarte versauern. Über Fotodienste können Sie Ihre Bilder online ausstellen und sogar bequem Geld damit verdienen.
Sie können mit Ihren Fotos auch Geld verdienen. Dazu müssen Sie Ihre Bilder nur bei so genannten Microstock-Fotodiensten hochladen. Präsentation, Vermarktung und Abrechnung mit den Käufern übernehmen die Dienste für Sie. Ihr Anteil hängt bei den meisten Diensten von Ihrem Erfolg ab. Einen Überblick über fünf beliebte MicrostockAgenturen finden Sie in der Tabelle oben. Wer dort seine Bilder verkaufen will, sollte folgende Tipps beachten:
Ein Überblick über die fünf beliebtesten
Microstock-Agenturen.
Vergrößern Ein Überblick über die fünf beliebtesten Microstock-Agenturen.

Anmelden: Die Anmeldung als Fotoverkäufer ist bei allen gängigen Diensten kostenlos, ebenso das Hochladen der Bilder. Laden Sie nur gelungene Fotos zu dem Dienst hoch. Jedes Bild wird vor der Veröffentlichung begutachtet. Gefällt dem Dienst eine Aufnahme nicht, weist er sie zurück. Sie sollten das Bild dann nicht erneut einreichen, da Sie anderenfalls unter Umständen von dem Dienst ausgeschlossen werden.
Preise und Gewinnbeteiligung: Microstock-Dienste unterscheiden sich von klassischen Bildagenturen vor allem durch ihre kleinen Preise für die Kunden. Statt mehrere Tausend Euro für ein Foto zu verlangen, geben sich die Microstocks schon mit drei oder vier Euro zufrieden. Nur manche Bilder werden teurer angeboten.



Die Marge für den Fotografen hängt von seinem Renommee ab. Je mehr er verkauft, desto höher sein Anteil. Der startet bei 20 bis 40 Prozent und klettert dann je nach Dienst auf bis zu 63 Prozent (bei Fotolia ). Einen festen Anteil gibt’s nur bei Pitopia . Er liegt bei 50 Prozent, wenn das Foto direkt über den Fotodienst verkauft wird, und sinkt auf 43 Prozent, wenn ein Zwischenhändler das Bild an den Mann bringen konnte.

Anzahl angebotener Bilder bei
Microstock-Agenturen.
Vergrößern Anzahl angebotener Bilder bei Microstock-Agenturen.

Den passenden Microstock-Dienst finden: Die Fotodienste ähneln sich, was den Aufbau der Seite und den Service für Fotograf sowie den Kunden betrifft. Außerdem finden sich bei allen Diensten erstklassige und hoch-professionelle Bilder. Diese bilden letztlich die Konkurrenz für Ihre Fotos.

Die Internetseite Shutterstock verkauft die Fotos nur an Abonnenten. Diese Kunden haben eine entsprechend hohe Nachfrage an Bildmaterial. Wenn Sie Ihre Fotos hier verkaufen wollen, haben Sie es mit der größten Konkurrenz zu tun. Der Dienst bietet über 15,5 Millionen Bilder an.


Bei iStockphoto gibt’s Bilder zwar auch im Einzelverkauf, doch bietet dieser Dienst eine eigene Abteilung mit hochpreisigen Fotos. Sie richten sich an professionelle Abnehmer, etwa Werbeagenturen. Beide Dienste zahlen die Gewinnbeteiligung erst aus, wenn ein Mindestbetrag erreicht wurde. Bei Shutterstock sind es 75 Dollar, bei iStockphoto sind es 100 Dollar. Bei diesen Diensten sind also Fotografen gut aufgehoben, die laufend Bilder hochladen wollen.

Wer nur ein paar Urlaubsfotos oder wenige andere Aufnahmen bei einem Microstock-Dienst einstellen will, sollte sich Fotolia ansehen. Der Dienst bietet auch Bilder von semiprofessionellen Fotografen und zahlt selbst kleine Gewinne umgehend aus.

Wenn Sie sich unsicher sind, welchen Dienst Sie wählen sollen, dann versuchen Sie Folgendes: Denken Sie sich zu Ihren Fotos passenden Schlagworte aus. Geben Sie diese Schlagworte bei den Microstock-Diensten in die Suche ein. Das Suchergebnis entspricht Ihrer künftigen Konkurrenz. Können Ihre Fotos mithalten, sind Sie dort richtig.

Mittwoch den 26.10.2011 um 10:34 Uhr

von Arne Arnold

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (0)
1141075