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Lösen Sie die Bios-Bremsen

07.04.2009 | 10:43 Uhr |

Bringen Sie Ihren PC auf volle Leistung: Die Leistung jedes Systems hängt natürlich von den eingebauten Komponenten ab. Wer zu wenig RAM oder eine sehr langsame CPU verwendet, spürt das täglich bei der Arbeit. Aber häufig kommt es vor, dass Hardware hinter ihrer Leistungsfähigkeit zurückbleibt. Lösen Sie die wichtigsten Bios-Bremsen.

Legen Sie als Bootreihenfolge im Bios fest, dass als Erstes von Ihrer C-Partition gebootet werden soll. Wie dieser Punkt heißt, hängt vom Bios ab: Meist steht "Boot-Reihenfolge" oder "Boot Sequence" dabei, bei älteren Bios-Versionen befindet sich der Punkt unter "Advanced Setup", ansonsten meist unter "Speicher". Sollten Sie doch einmal ein anderes Laufwerk zum Booten benötigen, hilft fallweise das "Boot Menu" oder "Bios Boot Select (BBS)", das Sie unmmittelbar nach dem PC-Start über eine der Funktionstasten <F8>, <F9>, <F11> oder <F12> erreichen. Eine weitere Bremse ist ein eventueller "Post Delay" – das Bios wartet nach absolvierter Arbeit einige Sekunden auf Ihre Eingabe. Manches Bios formuliert diese Option auch umgekehrt als "Quick Boot". Den optionalen Bios-Speichertest können Sie sich ebenso sparen wie das Auslesen der "S.M.A.R.T"-Werte. Diese Checks können Sie gelegentlich manuell durchführen. In 99 Prozent aller Fälle werden Sie von der Systempartition Ihrer Festplatte booten wollen. Falls Sie zuvor Ihr Diskettenlaufwerk, Ihre optischen Laufwerke und vielleicht sogar die USB-Ports nach bootfähigen Inhalten absuchen, dauert der Bootvorgang länger als nötig. Mit den genannten Maßnahmen sparen Sie 5 bis 10 Sekunden – und unterbinden, falls Sie noch ein Diskettenlaufwerk haben, das nervige Rattern beim Start.

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