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Histogramm-Funktion richtig einsetzen

26.02.2015 | 14:25 Uhr |

Das Histogramm ist ein nützliches Hilfsmittel, um die Belichtung eines Bildes zu überprüfen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie es einsetzen.

Das Histogramm einer Kamera dient dazu, die Belichtung eines Bildes zu überprüfen. Blenden Sie das Histogramm im Display der Kamera ein, haben Sie auf der x-Achse des Diagramms einen Überblick über den Tonwertumfang: vom tiefen Schwarz ganz links über die Grautöne in der Mitte bis hin zu reinem Weiß ganz rechts. Jedes Pixel eines Bildes wird entsprechend seines Tonwerts auf der x-Achse dargestellt. Je höher der Bereich über einem bestimmten Tonwert ist, desto mehr Pixel dieses Tonwerts sind in der Aufnahme vorhanden.

Über das Histogramm können Sie also die Belichtung Ihres Bildes steuern: Je enger der ausgefüllte Bereich ist, desto weniger Kontrast hat ein Bild. Für mehr Kontrast müssen Sie die Belichtungskorrektur einsetzen oder die Blende beziehungsweise die Verschlusszeit anpassen. Andererseits bedeuten zu hohe Anfangs- und Endbereiche im Histogramm, dass dunkle Bereiche absaufen (unterbelichtet sind) und helle Bereiche ausbrennen (überbelichtet sind).

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