Windows 7, 8
Heimnetzgruppe, die Allzweckwaffe gegen Netzwerkprobleme
„Netzwerk“ hat bei Microsoft inzwischen eine lange, allerdings nicht unbedingt immer ruhmreiche Vergangenheit. Denn Windows 3.11 for Workgroups beispielsweise verhinderte seinerzeit den Anschluss an das Netzwerk öfter, als es ihn möglich machte.
Und immer wieder fanden Windows-95-Rechner nicht die übrigen Rechner mit Freigaben im Netzwerk. Windows NT und 2000 hatten ebenfalls immer wieder Schwierigkeiten, wenn es darum ging, andere Rechner mit Freigaben im Netzwerk anzuzeigen. Seit Windows 7 hat Microsoft jedoch eine echte Allzweckwaffe gegen Netzwerkprobleme im Programm: die Heimnetzgruppe, die auch in Windows 8 wieder enthalten ist und mit Windows-7-Computern zusammenarbeitet. Hiermit sind lediglich wenige Mausklicks bis zu einem funktionierenden Heimnetzwerk erforderlich.
Heimnetzgruppe einrichten: Tippen Sie Netzwerk in das Suchfeld über dem Startknopf in Windows 7 und wählen Sie danach „Netzwerk und Freigabecenter“. Klicken Sie hier „Heimnetzgruppe“ links unten an und wählen Sie dann „Heimnetzgruppe anlegen“. Hier können Sie festlegen, welche Dateien Sie auf Ihrem PC freigeben wollen. Windows nutzt standardmäßig die Dateien in den Bibliotheken. Haben Sie also als Freigabe Bilder angegeben und fügen zur Bibliothek ein weiteres Verzeichnis auf Ihrem Computer hinzu, werden auch die Bilder in diesem Verzeichnis freigegeben. Speichern Sie das Passwort, das Windows nach dem abschließenden „OK“ ausgibt in einer Textdatei und diese dann auf einem USB-Stick, damit Sie das Passwort an sämtliche Maschinen im Netzwerk weitergeben können, ohne dass Sie dafür große Klimmzüge unternehmen zu brauchen.
Diese Schritte müssen Sie auf allen Maschinen, die zur Heimnetzgruppe gehören sollen, wiederholen, wobei Sie nun anstatt „anlegen“ aber „beitreten“ wählen. Danach verlangt Windows das Passwort, das Sie auf dem USB-Stick gespeichert haben und nun per Copy & Paste in das Feld einfügen können. Auf jeder Maschine lässt sich jetzt angeben, welche Dateien freigegeben werden sollen. Auf diese Weise haben Sie innerhalb von wenigen Minuten ein funktionierendes Heimnetzwerk aufgebaut, das sich über die Bibliotheken auch beliebig erweitern lässt.
Darüber hinaus bietet Microsoft in beiden Windows-Versionen mit „Heimnetzgruppe“ umfangreiche Hilfestellungen an, wie man die gewünschten Dateien freigeben kann oder nachträglich Änderungen durchführt. Damit gelingt es auch Netzwerkeinsteigern, innerhalb kürzester Zeit ein funktionierendes Netzwerk einzurichten.








12.02.13
Damit hat MS nach nur 12 Jahren den Anschluss an richtige Betriebssysteme wie z.B. Linux geschafft! Da gratulier' ich aber!
Antwort schreiben
12.02.13
Respekt!
Antwort schreiben
13.02.13
Antwort schreiben
13.02.13
Antwort schreiben
13.02.13
root gibt es eigentlich eine Standard samba.conf?
Die Anleitungen im Netz unterscheiden sich alle.
Bei Vista konnte ich beide Rechner Fedora und Win noch einen gemeinsamen Drucker nutzen lassen. Seit Win7 will das nicht mehr funzen.
Antwort schreiben
13.02.13
OK, das ist natürlich etwas anderes.
Nicht dass ich wüsste, abgesehen von der vorinstallierten smb.conf, die ja schon ein paar auskommentierte Beispiele enthält. Da Samba sehr vielseitig ist, hängt der Inhalt der smb.conf immer davon ab, was du machen willst. Da gibt es einfach zu viele Optionen.
Antwort schreiben
13.02.13
Antwort schreiben
14.02.13
dümmer gehts nümmer....
Antwort schreiben