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Heimnetzgruppe, die Allzweckwaffe gegen Netzwerkprobleme

07.01.2014 | 09:33 Uhr |

„Netzwerk“ hat bei Microsoft inzwischen eine lange, allerdings nicht unbedingt immer ruhm­reiche Vergangenheit. Denn Win­dows 3.11 for Workgroups bei­spielsweise verhinderte seinerzeit den Anschluss an das Netzwerk öfter, als es ihn möglich machte.

Und immer wieder fanden Win­dows­-95­-Rechner nicht die üb­rigen Rechner mit Freigaben im Netzwerk. Windows NT und 2000 hatten ebenfalls immer wie­der Schwierigkeiten, wenn es da­rum ging, andere Rechner mit Freigaben im Netzwerk anzuzei­gen. Seit Windows 7 hat Micro­soft jedoch eine echte Allzweck­waffe gegen Netzwerkprobleme im Programm: die Heimnetz­gruppe, die auch in Windows 8 wieder enthalten ist und mit Windows­-7­-Computern zusam­menarbeitet. Hiermit sind ledig­lich wenige Mausklicks bis zu einem funktionierenden Heim­netzwerk erforderlich.

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Heimnetzgruppe einrichten: Tippen Sie Netzwerk in das Such­feld über dem Startknopf in Win­dows 7 und wählen Sie danach „Netzwerk­ und Freigabecen­ter“. Klicken Sie hier „Heimnetz­gruppe“ links unten an und wäh­len Sie dann „Heimnetzgruppe anlegen“. Hier können Sie festle­gen, welche Dateien Sie auf Ih­rem PC freigeben wollen. Win­dows nutzt standardmäßig die Dateien in den Bibliotheken. Ha­ben Sie also als Freigabe Bilder angegeben und fügen zur Bib­liothek ein weiteres Verzeichnis auf Ihrem Computer hinzu, wer­den auch die Bilder in diesem Verzeichnis freigegeben. Spei­chern Sie das Passwort, das Win­dows nach dem abschließenden „OK“ ausgibt in einer Textdatei und diese dann auf einem USB-Stick, damit Sie das Passwort an sämtliche Maschinen im Netzwerk weitergeben können, ohne dass Sie dafür große Klimmzüge unternehmen zu brauchen.

Windows 7 und 8 verfügen mit der Heimnetzgruppe über ein leicht bedienbares Werkzeug zur Einrichtung eines einfachen Heimnetzwerks, das zuverlässig seinen Dienst verrichtet.
Vergrößern Windows 7 und 8 verfügen mit der Heimnetzgruppe über ein leicht bedienbares Werkzeug zur Einrichtung eines einfachen Heimnetzwerks, das zuverlässig seinen Dienst verrichtet.

Diese Schritte müssen Sie auf allen Maschinen, die zur Heimnetzgruppe gehören sollen, wiederholen, wobei Sie nun anstatt „anlegen“ aber „beitreten“ wählen. Danach verlangt Windows das Passwort, das Sie auf dem USB-Stick gespeichert haben und nun per Copy & Paste in das Feld einfügen können. Auf jeder Maschine lässt sich jetzt angeben, welche Dateien freigegeben werden sollen. Auf diese Weise haben Sie innerhalb von wenigen Minuten ein funktionierendes Heimnetzwerk aufgebaut, das sich über die Bibliotheken auch beliebig erweitern lässt.

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Darüber hinaus bietet Microsoft in beiden Windows-Versionen mit „Heimnetzgruppe“ umfangreiche Hilfestellungen an, wie man die gewünschten Dateien freigeben kann oder nachträglich Änderungen durchführt. Damit gelingt es auch Netzwerkeinsteigern, innerhalb kürzester Zeit ein funktionierendes Netzwerk einzurichten.

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