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Hauptplatine: Win 98 SE mit neuer Platine lauffähig

22.08.2003 | 08:30 Uhr |

Sie wollen sich eine neue Hauptplatine kaufen, aber Ihr altes Betriebssystem Windows 98 SE weiterverwenden. PC-WELT erklärt Ihnen, worauf Sie beim Kauf achten müssen.

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Problem:

Sie wollen sich eine neue Hauptplatine kaufen, aber Ihr altes Betriebssystem Windows 98 SE weiterverwenden.

Lösung:

Die meisten aktuellen Hauptplatinen sollten auch unter Windows 98 SE laufen, so die Platinenhersteller Abit, Asus, Elito-Epox und MSI. Denn die gängigen Chipsatz-, USB- und Busmaster-Treiber sollten selbst mit diesem betagten Betriebssystem noch harmonieren. Da Microsoft jedoch Windows 98 SE nicht mehr unterstützt, sehen auch die Platinenhersteller immer weniger Veranlassung, alle ihre Produkte mit diesem Betriebssystem zu testen.

Abit, Asus & Co. haben noch einen weiteren Grund, nicht mehr auf Win 98 SE zu setzen: Es bremst aktuelle Hardware aus. So meistert es lediglich USB 1.1 und drosselt damit das Tempo neuer USB-2.0-Komponenten von maximal 60 MB/s auf 1,5 MB/s. Win 98 SE unterstützt weder das Serial-ATA-Protokoll moderner Festplatten noch die Hyper-Threading-Technik aktueller Pentium-4-CPUs ab 3,06 GHz.

Sie wollen dennoch bei Ihrem Betriebssystem bleiben, und auf der Verpackung der Platine steht nicht explizit, dass sie unter Win 98 SE läuft? Dann erkundigen Sie sich am besten bei der Hotline des Herstellers, ob Ihr Wunschkandidat mit Win 98 SE harmoniert.

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