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Mainboard identifizieren

22.09.2008 | 10:32 Uhr |

Sie möchten Ihren PC mit einer neuen CPU und mehr Speicher aufrüsten. Damit Sie die richtigen Komponenten kaufen und diese später einwandfrei funktionieren, sollten Sie unbedingt die genaue Bezeichnung und eventuell die Revisionsnummer der Hauptplatine kennen. Denn nur so können Sie herausfinden, wie viel Speicher, welchen RAM-Typ und welchen Prozessor Sie einbauen dürfen.

Tipp: Die genaue Produktbezeichnung des Mainboards lässt sich auf verschiedenen Wegen herausfinden – auch wenn Sie das Handbuch nicht mehr haben. In jedem Fall gilt: Nennt der Hersteller zusätzlich zur Board-Bezeichnung eine Revisionsnummer, ist diese wichtig für Aufrüst-Aktionen und Bios-Updates. Denn zwei Hauptplatinen können trotz gleicher Bezeichnung verschieden ausgestattet sein, wenn sie unterschiedliche Revisionsnummern tragen.

Post-Bildschirm entziffern: Starten Sie den PC neu, und unterbrechen Sie den schwarzen Post-Bildschirm (Power-On Self Test) gleich zu Beginn mit der Pause-Taste. Oft steht die Platinenbezeichnung links unter dem Energy-Star-Label. Falls Sie nur ein großes Herstellerlogo statt des Post-Bildschirms sehen, starten Sie den Rechner neu und gehen mit ins Bios. Suchen Sie in den „Advanced Bios Features“ eine Option namens „Full Screen Logo Display“ oder ähnlich. Deaktivieren Sie die Logo-Darstellung, indem Sie die Option auf „Disabled“ setzen. Speichern Sie die Bios-Änderungen ab. Nach einem Neustart sollte der Post-Bildschirm durchlaufen.

Windows-Systeminformationen geben Auskunft: Wenn Sie einen Komplett-PC ohne genaue Typenbezeichnung besitzen, können Ihnen unter Umständen die „Systeminformationen“ des Betriebssystems weiterhelfen. Windows XP und Vista listen sie unter „Start, (Alle) Programme, Zubehör, Systemprogramme“ auf. So finden Sie in der „Systemübersicht“ unter anderem die genaue Bezeichnung Ihres Rechners sowie Angaben zum Bios und zum Betriebssystem. Mit dem PC-Namen können Sie auf der Hersteller-Website oder bei Google nach der Mainboard-Bezeichnung suchen.

Aufdruck des Boards studieren: Viele Hersteller drucken die Bezeichnung direkt auf die Hauptplatine. Öffnen Sie also das PC-Gehäuse, und suchen Sie nach dem Namen. Meistens steht er etwa in der Mitte der Platine.

Analyse-Tools als schnelle Informationsquelle: Eine sehr einfache Möglichkeit, die Platinen-Bezeichnung ausfindig zu machen, bietet ein Diagnose-Tool wie Everest (30-Tage-Demo). Hier finden Sie die Bezeichnung der Platine unter „Computer, Übersicht“. Auch Sandra Lite (privat: gratis) kann Ihnen diese Info liefern. Wählen Sie die Registerkarte „Hardware-Informationen“, und doppelklicken Sie auf „Mainboard“. Der dritte Punkt („Mainboard“) nennt Ihnen den Hersteller und die genaue Produktbezeichnung.

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