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PC auf Überhitzung überprüfen

03.09.2010 | 11:01 Uhr |

Gerade bei hitzigen Sommertemperaturen kommen schlecht-durchlüftete Rechner schon mal ins Schwitzen. Dabei ist vielen Verbrauchern gar nicht bewusst wie heiß der eigene Rechner werden kann.

Anforderung:

Anfänger

Zeitaufwand:

Mittel

Lösung:

Im PC-Gehäuse muss ein steter Luftstrom vorhanden sein, damit kritische Hardware-Komponenten wie der Prozessor, Speicher und besonders die empfindliche Festplatte einen kühlen Kopf behalten. Ignoriert man die Temperatur im Gehäuse-Backofen, drohen Computerabstürze und sogar eine ernsthafte Beschädigung der Hardware, die durch die erhöhte Hitze deutlich schneller altert.

Verhindern lässt sich dies am Besten durch Vorsorge. Durch Analyseprogramme wie HW Monitor oder Speedfan haben Sie die Temperaturen von allen wichtigen Komponenten des Rechners stets im Auge und können prüfen, ob ein Upgrade der Kühlleistung nötig ist. Festplatten sollten dabei deutlich unter 50 Grad Celsius liegen (robuste Modelle verkraften 60°), während Prozessoren bis zu 70 Grad aushalten. Jedoch gilt immer: Je kühler, desto besser. Gerade beim Kauf von neuer Hardware sollte man daher von Anfang an in ein gutes Kühlsystem investieren, da man so auch länger Spaß mit seinem Kauf hat.

Hinweis: Falls Ihre Temperaturen durch die Decke schießen, ist schnelles Handeln kritisch für die Erhaltung Ihres PCs. Empfehlenswert wäre zunächst eine gründliche Reinigung des PCs und, falls auch das nichts hilft, ein neuer Kühler für die betroffene Komponente.

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