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HTML: Kompatibel zu allen Browsern

01.09.2003 | 08:30 Uhr |

Sie möchten für Ihre Web-Seiten möglichst universell kompatiblen HTML-Code verwenden. Wie können Sie überprüfen, ob der HTML-Code sauber und der Inhalt für alle Anwender fehlerfrei darstellbar ist - müssen dazu alle bekannten Browser installieren? Nein - Sie können dieses Problem auch anders lösen. PC-WELT zeigt Ihnen wie.

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Mittel

Problem:

Sie möchten für Ihre Web-Seiten möglichst universell kompatiblen HTML-Code verwenden. Wie können Sie überprüfen, ob der HTML-Code sauber und der Inhalt für alle Anwender fehlerfrei darstellbar ist - müssen dazu alle bekannten Browser installieren?

Lösung:

HTML-Code ist umso kompatibler, je mehr er sich an die gültigen Standards hält, wie sie vom World Wide Web Consortium (www.w3.org) festgelegt wurden. Inwiefern ein Dokument kompatibel ist, können Sie mit Hilfe eines HTML-Validators feststellen. Verwenden Sie Stylesheets, benötigen Sie außerdem noch einen CSS-Validator. Einige Web-Editoren haben solche Werkzeuge im Lieferumfang, etwa Namo 5 (funktionseingeschränkte 45-Tage-Testversion unter www.namo.com , 137 Euro, für alle Windows- Versionen, 40,5 MB). Haben Sie sich jedoch bereits für einen anderen Web-Editor entschieden, wäre das eine unnötige Geldausgabe. Entsprechende Tools gibt es auch als Online-Service und als kostenlose Programme zum Download.

Online können Sie Ihre Seiten unter http://validator.w3.org prüfen lassen. Geben Sie unter "Address" einfach die URL der zu überprüfenden Seite ein, wenn sie bereits online ist; ansonsten können Sie im Eingabefeld "Local File" auch eine HTML-Datei auf der Festplatte angeben, die daraufhin an den HTML-Validator gesendet wird. Die Seite bietet zudem in der rechten Spalte weitere Prüf-Services an, beispielsweise den CSS-Validator. Wenn der HTML-Validator den Einsatz von Stylesheets feststellt, macht er Sie automatisch am Ende der Überprüfung auf den Service aufmerksam. Ebenfalls nützlich ist der Link-Checker, der tote Links findet

Erfahrungsgemäß wird der HTML-Validator immer etwas zu meckern finden, egal welchen HTML-Editor Sie verwenden. Kleinigkeiten wie nicht abgeschlossene oder falsch platzierte Tags, mehrfache Absatzumbrüche und Ähnliches müssen Sie aber nicht mühsam von Hand aus Ihrem Quelltext entfernen. Dafür gibt es das Kommandozeilen-Tool HTML Tidy (Freeware). Komfortabler wird es mit der grafischen Oberfläche Tidy GUI (Version 1.1.5d - www.sielkamp.de/~winne/tidy/tidyGUI.html , für alle Windows-Versionen, Freeware, 150 KB). Für beide Programme ist keine Installation nötig, Sie brauchen sie nur ins selbe Verzeichnis kopieren und können eine Verknüpfung am Ort Ihrer Wahl anlegen.

Wenn Sie Tidy GUI gestartet haben, können Sie ihm unter "Quelldatei" ein HTML-Dokument übergeben. Mit dem Button "Tidy!" überprüfen Sie es. Das Ausgabefenster zeigt im oberen Teil die Zusammenfassung der Analyse, im unteren die einzelnen Fehler, die es nicht selbst korrigieren konnte, samt Warnmeldung und Angabe der Zeilennummer. Nach Klick auf "Zeige Ausgabe" sehen Sie den korrigierten HTML-Code, den Sie nun in eine andere Datei speichern und weiterbearbeiten können.

Unter "Konfiguration" finden Sie eine Reihe von Einstellungen, die Ihnen viel Handarbeit abnehmen: So können Sie etwa auf der Registerkarte "Säuberung" alle Attribute in Stylesheet-Regeln umwandeln und Font-Tags komplett entfernen. Die Word-2000-Option konvertiert HTMLDokumente, die von Word 2000 und XP stammen, in sauberes HTML.

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