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Digicam mit Videofunktion

07.11.2014 | 15:26 Uhr |

Fast jede Kamera kann mittlerweile Videos aufnehmen. Allerdings ist Videofunktion nicht gleich Videofunktion. Wir sagen Ihnen, worauf Sie beim Kauf achten sollten.

Die Videofunktion gehört bei Kompaktkameras schon länger zur Standardausstattung. 2008 hat Nikon mit der D90 die erste Spiegelreflexkamera (DSLRs) vorgestellt, die Videos aufzeichnen konnte. Seitdem ist auch bei den meisten DSLRs und spiegellosen Systemkameras der Filmmodus nicht mehr wegzudenken. Allerdings ist Videofunktion nicht gleich Videofunktion:

Für optimale Clips sollte die Auflösung auf jeden Fall 1920 x 1080 Pixel, also Full HD, betragen. Was die Bildrate angeht, so können einige wenige Systemkameras derzeit 50 Vollbilder pro Sekunde. Die Mehrzahl bringt es jedoch nur auf 25 oder 30 Bilder pro Sekunde. In der Praxis macht sich dieser Unterschied vor allem bei schnellen Schwenks bemerkbar: Je mehr Bilder eine Kamera pro Sekunde aufzeichnet, desto flüssiger wird die Aufnahme. Gleiches gilt für die Bitrate bei der Aufzeichnung – allerdings wird diese Angabe von den Herstellern selten kommuniziert. Dafür finden Sie das Aufnahmeformat der Videos in den technischen Daten einer Kamera. Hier sind vor allem AVCHD/H.264 mit MP4 als Dateiendung und AVI gebräuchlich. Ersteres ist zu bevorzugen, da es auf ein fortschrittlicheres Komprimierungsverfahren setzt.

Wer bei seinen Aufnahmen nicht manuell scharfstellen möchte, sollte darauf achten, dass der Autofokus der Kamera auch im Videomodus schnell und präzise arbeitet. Das finden Sie jedoch nur im Praxistest heraus, optimalerweise beim Zoomen. Zu guter Letzt ist ein Stereomikrofon bei der Videofilmerei nützlich. Noch besser ist jedoch ein Anschluss für ein externes Mikrofon.

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