Gratis Proxy-Schutz
Ungesichertes WLAN gesichert nutzen
Hotels oder andere öffentliche Plätze bieten meist nur ein ungesichertes Netzwerk an. ©iStockphoto.com/MarsBars
Ein WLAN ist fehleranfällig - auf jeden Fall funktioniert es selten so, wie Sie es sich wünschen. Das kostenlose Tool inSSIDer findet und scannt alle WLAN-Netze in der Umgebung. So liefert das englischsprachige Programm unter anderem Informationen über Signalstärke, genauen Standort des Routers und Sicherheitseinstellungen. So kann der InSSIDer zur Fehlersuche in WLAN-Verbindungen dienen. Installieren Sie zunächst das .Net-Framework ab Version 2.
Das Gratis-Tool Xirrus Wi-Fi Inspector hilft, das WLAN zu überwachen. Es zeigt in einer schicken Grafik Infos zur Funkumgebung an. In diesem Radar erfahren Sie per Mausklick mehr über das Funknetzwerk, zum Beispiel Signalstärke, Art und Grad der Verschlüsselung, Art des Netzwerks sowie Frequenz und Übertragungsverfahren. Zusätzlich bietet das Tools Verfahren, um Tempo, Qualität und die Verbindung des WLANs zu testen. Damit können Sie WLAN-Probleme erkennen und lösen.
Wireshark ist ein komplexes Tool um den Datenaustausch im Netzwerk zu überwachen. Das Sniffer-Tools ist kostenlos. Mit Wireshark können Sie in erster Linie kontrollieren, ob Rechner im Netzwerk unerlaubt nach außen funken - es kann Hinweise auf Sicherheitslücken oder einfach nur zu neugierige Software geben. Mit Wireshark schneiden Sie den Datenverkehr über eine bestimmte Netzwerkschnittstelle mit und können ihn filtern, um Problemen auf die Spur zu kommen. Wie Sie Wireshark zur Netzwerk-Analyse nutzen verrät dieser Ratgeber-Artikel .
Mit TeamViewer greifen Sie übers Internet auf andere Rechner zu. Diese Fernsteuerung erlaubt Hilfestellung bei anderen PC-Nutzern oder die Analyse eines PCs im eigenen Netzwerk. Der Gegenüber muss den Zugang mithilfe des TeamViewer-Tools freigeben. Das Tool generiert beim Start für jeden Rechner eine weltweit eindeutige ID, außerdem ist der Zugang mittels Kennwort geschützt. Die Verbindung zwischen den Rechner erfolgt über einen Teamviewer-Server, sodass sie in den meisten Fällen auch NAT und Firewalls überbrückt.
Der englischsprachige Microsoft Network Monitor belauscht den Datenverkehr zwischen Sender und Empfänger. Anschließend ordnet er ihn bestimmten Programmen zu. So können Sie bei jeder Software analysieren, ob sie unerlaubt Daten nach außen verrät. Das Tool kann alle oder nur von Ihnen ausgesuchte Netzwerkschnittstellen überwachen. Für mehr Übersicht lassen sich die mitgeschnittenen Datenpakete detailliert filtern.
Das kostenlose Tool DownTester ermittelt das Download-Tempo Ihres Internet-Anschlusses beziehungsweise innerhalb Ihres Netzwerks. Dazu nutzt es Testdateien, die Sie vorgeben können: Sie weisen dem Tool bestimmte Web- oder FTP-Adressen zu, von denen der Zielrechner die Dateien herunterladen soll. Auf diese Weise können Sie verschiedene Verbindungen testen. Außerdem lässt sich DownTester nach einer festgelegten Zeit oder einer bestimmten Datenmenge automatisch beenden. Die Ergebnisse können Sie in zahlreichen Dateiformaten speichern.
Das Kommandozeilen-Tool Iperf misst den Datendurchsatz im Netzwerk - zum Beispiel einem WLAN. Eine Seite arbeitet dabei als Server, die andere als Client. Dabei lassen sich viele Parameter einstellen: Zum Beispiel die Größe der Datenpakete oder die Dauer des Transfers. Wer es ein bisschen bequemer haben mag, holt sich Jperf: Dieses Tool veredelt iPerf mit einer graphischen Benutzeroberfläche.
Der kostenlose Softperfect Network Scanner zeigt offene TCP-Ports sowie freigegebene Dateien und Geräte im Netzwerk an. Sie können auch Portnummern vorgeben, die das Tool überprüfen soll. Mit dem Network Scanner lassen sich außerdem alle Ordner im Netzwerk anzeigen, auch wenn sie schreibgeschützt oder versteckt sind.
Der Angry IP Scanner macht nichts anderes als der Ping-Befehl unter Windows. Aber das Tool stellt die Ergebnisse übersichtlicher dar und lässt sich einfacher bedienen als der Kommandozeilen-Befehl: Es bietet dafür eine Fensteroberfläche. Das Tool muss nicht installiert werden: Sie können es daher bequem vom USB-Stick aus starten.
Neben der Ping-Laufzeit zeigt Angry IP Scanner den Host-Namen oder die NetBIOS-Informationen der Netzwerkgeräte an. Die Ergebnisse können Sie in verschiedenen Formaten abspeichern – unter anderem als CSV-, TXT- oder XML-Datei.
NetSetMan hilft, wenn Sie sich mit Ihrem Notebook häufig in unterschiedlichen Netzwerken bewegen: Damit lassen sich nämlich sehr bequem unterschiedliche Netzwerk-Profile einrichten. Die Freeware-Version unterstützt bis zu sechs Profile. Wenn Sie NetSetMan mit den passenden Zugangsdaten füttern, bringt das Tool das Notebook per Mausklick ins entsprechende Netzwerk. Sie können das Tool auch mobil über einen USB-Stick benutzen, wenn Sie dies bei der Installation angeben.
Mit Opened Ports Viewer behalten Sie den Überblick, über die Kommunikationswege Ihrer Netzwerk-Geräte. Das Tool zeigt in einer Tabelle alle auf einem Rechner geöffneten Ports sowie die zugehörigen Prozessen an. Im Menü „Hauptmodul“ können Sie erkennen, zu welcher Datei und welchem Programm ein Prozess gehört: So lassen sich verdächtige Verbindungen schnell entlarven. Die portable Software lässt sich ohne Installation nutzen. Voraussetzung ist das Microsoft .NET Framework ab Version 2.0.
Mit dem Tool Serv-U machen Sie einen Rechner im Netzwerk zum FTP-Server. Sie können den Zugriff auf die Verzeichnisse per Passwort schützen und auf bestimmte IP-Adressen beschränken. Außerdem können Sie die Bandbreite für Downloads begrenzen sowie abgebrochene Downloads erneut starten lassen. Die kostenlose Demo-Version lässt sich 30 Tage lang testen.
Unter dem Namen FileZilla finden Sie leistungsstarke FTP-Tools – Clients für Windows, MacOS und Linxu, eine portable Version sowie einen FTP-Server. Die Freeware bietet umfassende Funktionen und eine sehr übersichtliche Bedienung. Das Programm unterstützt SSL-gesicherte Verbindungen, abgebrochene Downloads werden automatisch wieder aufgenommen. Der FTP-Server erlaubt den passwortgeschützten sowie auf bestimmte IP-Adressen begrenzten Zugang.
WirelessNetView stellt alle WLANs, die der Rechner in der Umgebung findet, in einer übersichtlichen Liste dar. Dabei führt es alles wichtigen Infos wie Netzwerkname (SSID), Signalstärke, Sicherheitsstandard, MAC-Adresse und Hersteller des WLAN-Routers an. WirelessNetView gibt es als installierbare sowie portable Version für den USB-Stick. Auf der Webseite des Herstellers NirSoft finden Sie auch ein deutsches Sprachpaket für das Tool.









