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Unerwünschte Fensterwechsel unterbinden

28.01.2009 | 11:00 Uhr |

Ungestört mit einer bestimmten Anwendung zu arbeiten ist unter Windows oft nicht möglich. Grund dafür sind neben Windows-Funktionen auch Antiviren-, Antispyware-Tools und Firewalls, die Ihnen reihum ihre Befindlichkeiten mitteilen oder für Updates & Co. eine Bestätigung verlangen. Meist stehlen solche Pop-ups ohne Vorwarnung den Eingabe-Fokus Ihrer laufenden Anwendung, oder der Balken eines Installationsfortschritts schiebt sich über den Desktop.

Anforderung:

Anfänger

Zeitaufwand:

Gering

Lösung:

In Windows gibt es keine zuverlässige Methode, Fenster sicher im Vordergrund zu halten. Doch mit der kleinen Shell-Erweiterung Power Menu rüsten Sie diese Funktion nach.

Schritt 1: Installieren Sie das Tool einfach per Doppelklick. Danach erscheint ein neues Icon im Infobereich (Tray) Ihres Desktops. Wenn Sie nun mit der rechten Maustaste auf eine Programm-Schaltfläche in der Taskleiste klicken, dann können Sie im aufpoppenden Menü die Option „Always on Top“ anwählen. Damit sorgen Sie dafür, dass das Fenster im Vordergrund bleibt, bis es geschlossen wird.

Schritt 2: Sie können jedes beliebige Fenster über „Minimize to Tray“ so minimieren, dass es nur noch im Infobereich (Tray) erscheint. Über die Option „Transparency“ lässt sich das gewählte Fenster außerdem in mehreren Stufen durchsichtig machen.

Übrigens: Falls Power Menu bei jedem Windows-Start automatisch mitstarten soll, dann legen Sie einfach unter „Start, Programme, Autostart“ eine Verknüpfung zur Powermenu.exe an. Die genannte Datei befindet sich in der Regel im Verzeichnis „C:\Programme\Powermenu\“.

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