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Grafikkarte: Ein Kartenmodell, zwei Ausführungen

Sie haben sich nach einer neuen Grafikkarte umgesehen. Dabei fiel Ihnen auf, dass es vom selben Modell eine so genannte Retail- und eine günstigere Bulk-Variante gibt. Wie unterscheiden sie sich? Die PC-WELT erklärt Ihnen die Unterschiede.

Anforderung

Einsteiger

Zeitaufwand

Gering

Problem:

Sie haben sich nach einer neuen Grafikkarte umgesehen. Dabei fiel Ihnen auf, dass es vom selben Modell eine so genannte Retail- und eine günstigere Bulk-Variante gibt. Wie unterscheiden sie sich? Sie interessieren sich vor allem für die ATI Radeon 64 DDR. Müssen Sie bei der rund 70 Mark günstigeren Bulk-Variante Leistungseinbußen hinnehmen?

Lösung:

Retail- und Bulk-Varianten gibt es bei den meisten Geräteklassen. Retail-Produkte entsprechen hinsichtlich der technischen Leistungsdaten und dem Lieferumfang den Angaben der Herstellerprospekte. Bei Bulk-Varianten, an sich für PC-Hersteller gedacht, ist der Lieferumfang reduziert.

Im günstigsten Fall fehlt nur der Originalkarton. In der Regel müssen Sie aber auf Handbuch, Zusatz-Software und Anschlusskabel verzichten, gelegentlich sogar auf Treiber.

Oft ist auch die Garantiezeit kürzer, bei der Bulk-Variante der ATI Radeon 64 DDR etwa beträgt sie zwei statt fünf Jahre.

Bisweilen ist die Bulk-Ware mit leistungsschwächeren Bauteilen ausgestattet. Dies trifft auch auf die ATI Radeon 64 DDR zu. So takten Chip und RAM der Retail-Karte mit 183 Megahertz, bei der Bulk-Variante dagegen mit 166 Megahertz. Ein Schnäppchen ist die Bulk-Variante der ATI-Karte unserer Meinung nach nicht.

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