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Firefox-Downloads vor Google verstecken

12.12.2014 | 14:31 Uhr |

Mozilla führt mit Version 32 des Firefox eine Schutzfunktion ein, bei der die Signatur jedes Downloads an die Safebrowsing-Schnittstelle von Google geschickt wird. So schalten Sie das ab.

Bisher wurde damit lediglich vor dem Besuch möglicherweise gefährlicher Webseiten gewarnt, nun werden auch Downloads gemeldet, die ein potenzielles Risiko darstellen. Technisch wird dabei die Signatur einer heruntergeladenen Datei mit einer Liste verglichen. Bei Firefox 31 ist diese Liste noch rein lokal, ab Firefox 32 wird zusätzlich noch über die Google API deren Safebrowsing-Schnittstelle abgefragt.

So gut eine Warnung vor potentiell gefährlichen Downloads ist, so ungern schicken viele User Informationen zu heruntergeladenen Dateien an Google. Mit einem installierten Virenschutz wie Bitdefender ist diese zusätzliche Schutzschicht auch entbehrlich.

Um Firefox abzugewöhnen, Downloads bei Google zu melden, geben Sie einfach about:config in die Adressleiste des Browsers ein und suchen dann in der Einstellungsliste die Zeile „browser.safebrowsing.appRepURL“. Klicken Sie den Eintrag doppelt an, löschen Sie die URL einfach heraus, und klicken Sie auf „OK“. Damit ist die Überprüfung von Downloads inaktiv.

Wenn Sie stattdessen alle Safebrowsing-Funktionen im Firefox abschalten wollen, dann öffnen Sie das Firefox-Menü oben rechts, wählen „Einstellungen > Sicherheit“ und entfernen die Haken vor „Webseite blockieren, wenn sie als attackierend gemeldet wurde“ und „Webseite blockieren, wenn sie als Betrugsversuch gemeldet wurde“. Besser ist es allerdings, wenn Sie die Optionen aktiv lassen.

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