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Chrome-Adresszeile zum Suchen verwenden

17.01.2011 | 11:01 Uhr

Die Adresszeile von Google Chrome kann viel mehr als nur Internetadressen aufrufen. Mit einem Trick kann man Sie auch zum praktischen Such-Tool umwandeln.

Hinter der unscheinbaren Adressleiste von Google Chrome versteckt sich viel mehr, als nur die Möglichkeit URL-Adressen aufzurufen. Vor allem funktioniert sie gleichzeitig als komplette Suchmaschine. Wenn Sie in die Leiste ein beliebiges Stichwort eingeben und [Enter] drücken, übergibt Chrome es an die eingestellte Standardsuchmaschine. Welche das sein soll, legen Sie nach jeweils einem Klick auf das Schraubenschlüssel- Symbol und auf „Optionen“ fest. Auf der Registerkarte „Grundeinstellungen“ können Sie unter „Standardsuche“ eine von drei vorgegebenen Suchmaschinen auswählen. Per „Verwalten“-Menü lassen sich auch andere Suchanbieter einbinden. Sie können außerdem über individuelle Kürzel auch die Suchfunktionen von Internetseiten nutzen. Generell fügt Chrome jede Seite mit kompatibler Suchfunktion automatisch zu einer Auswahlliste hinzu.
 
Ein Beispiel: Wenn Sie bereits das Online- Lexikon Wikipedia besucht haben, findet sich auch diese Adresse in der Suchmaschinenliste. Öffnen Sie die Liste über einen Rechtsklick in die Adresszeile und den Menübefehl „Suchmaschinen bearbeiten“, und wählen Sie den Wikipedia- Eintrag. Klicken Sie auf „Bearbeiten“, und ändern Sie den Eintrag hinter „Suchkürzel“ etwa in „w“. Nach der Bestätigung dieses Eintrags können Sie künftig über die Adressleise von Chrome auch in Wikipedia suchen. Geben Sie dazu „ w Suchbegriff“ ein. Genauso gehen Sie zum Beispiel für die Internetseite http://dict.leo.org vor, um Wörter automatisch übersetzen zu lassen. Internetseiten, die keine eigene Suche anbieten, durchsuchen Sie einzeln per [F3] oder über die Tastenkombination [Strg]-[F].

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