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Google: Die fünf wichtigsten Sicherheitseinstellungen

18.11.2015 | 10:47 Uhr |

Google bietet einige versteckte Sicherheits-Kontooptionen an, von denen kaum einer weiß. Wir stellen Sie Ihnen vor.

Wenn Sie Google nutzen, etwa die Suchmaschine, den Maildienst, ein Android-Smartphone oder eines der anderen Google-Produkte, dann geben Sie Google eine Menge private Informationen über sich. Immerhin bietet Google jedem, der ein Google-Konto hat, Tools für den Datenschutz. Hier finden Sie fünf Einstellungen für Kontosicherheit und Datenschutz. Starten Sie hierfür in Ihrem Google-Konto per https://myaccount.google.com/?pli=1 oder gehen Sie über die folgenden Links.
1. Mit Ihrem Konto verbundene Apps: Google bietet zu Ihrem Konto Schnittstellen für andere Programme und Dienste. Erlauben Sie einem solchen Dienst den Zugriff darauf, beispielsweise Swiftkey Cloud, dann hat dieser Dienst teilweise weitreichenden Zugang zu Ihren Daten. Darum sollten Sie die Liste der erlaubten Apps regelmäßig ausmisten und nur die behalten, die Sie wirklich nutzen.

2. Bestätigung in zwei Schritten: Wenn Sie diese Option aktivieren , müssen Sie an jedem neuen Gerät bei der Anmeldung für Google-Dienste einmal einen Zusatzcode eingeben. Den erhalten Sie entweder per SMS oder über eine App. Der Aufwand hält sich in Grenzen, der Sicherheitszuwachs dadurch ist jedoch enorm.

3. Kontenverlauf: Auf Wunsch speichert Google, welche Website Sie besucht oder in Google Maps angesehen haben oder wo Sie überall mit Ihrem Android-Handy waren. Dieser Kontenverlauf mag für den einen interessant sein, für den anderen ist er ein datenschutztechnisches Grauen. Für zahlreiche Google-Dienste lässt sich der Verlauf löschen und deaktivieren.

4. Kontoverwalter zuweisen: Google nennt diese Funktion auch „ Kontoinaktivitäts-Manager “. Darin können Sie festlegen, was mit Ihren Daten bei Google geschieht, wenn Sie sich eine bestimmte Zeit lang nicht mehr eingeloggt haben. Entstanden ist die Funktion 2013, als das Thema „Digitales Testament“ die Runde machte. So lässt sich im Kontoinaktivitäts-Manager die Mailadresse etwa eines Familienangehörigen angeben und bestimmen, nach wie vielen Wochen oder Monaten dieser die Kontrolle über Ihr Konto erhalten soll.

5. Sicherheitsinfos: Google bietet auch außerhalb des persönlichen Google-Kontos Informationen zur Sicherheit für Google-Dienste , beispielsweise, wie Sie einen „Sicheren Modus“ in Youtube einschalten oder wie Sie in Android ein Passwort für In-App-Käufe aktivieren können.

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