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Software-Meldungen ins Internet vermeiden

24.05.2011 | 11:05 Uhr |

Microsoft und Google stehen schnell in der Kritik, wenn ihre Software zu viele Infos zu ihren Internetservern schickt.

Google verzichtet bei seinem Internet-Browser Chrome mittlerweile darauf, eine eindeutige Identifikationsnummer zu senden. Allerdings hat der Internetriese noch eine Reihe von Datensammlern im Sortiment.

Microsofts Windows-Aktivierung ist unter dem Schnüffelgesichtspunkt harmlos, ebenso das monatliche Windows-Update an sich. Rückschlüsse auf eine individuelle Person sind jedoch möglich, wenn der Windows-Benutzer neben der obligatorischen Aktivierung auch die optionale Registrierung vorgenommen oder wenn er einen Microsoft-Newsletter abonniert hat.

Windows und zahlreiche Programme wie Microsoft Office oder Google Desktop schicken Fehler- oder Problemberichte an die Hersteller. Deren Ziel: Die Software soll durch Behebung der so gemeldeten Probleme verbessert werden. In den meisten Fällen ist dieser Datenversand standardmäßig aktiviert, allerdings können Sie ihn praktisch überall nachträglich abschalten.

Bei allen nachfolgend genannten Programmen handelt es sich nicht um Spionage-Software im engeren Sinn. Die jeweils geltenden Datenschutzbestimmungen können Sie jederzeit einsehen. Trotzdem bleiben Sie anonymer, wenn Sie verschiedenen Windows-Komponenten einen Maulkorb verpassen.

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